Theater

Hase Mondphase


„Wo bin ich denn da? Bin ich drinnen? Bin ich draußen?“, fragt lachend ein gut gelaunter Hase. „Ich möchte dort sein!“, sagt er, als er den Mond am Himmel erblickt. Flink läuft er über die Mondstraße hinauf zum Himmel, doch noch bevor er an seinem Ziel angelangt ist, fällt der Mond vom Himmel und der Hase mit ihm. „Wo bin ich? Ich wollte dort oben sein, und jetzt bin ich hier unten!“ - und der Mond ist plötzlich verschwunden!

Auf der Suche nach dem verschwundenen Erdtrabanten verwandelt sich der Bühnenraum in ein Universum aus Licht und Farben, Schnee und Gestirnen. Erst als der Hase zusammen mit sieben weiteren Hasen den Mond beschwört, steigt dieser wieder empor. Deutlich ist nun der Umriss des "Hasen im Mond" zu erkennen und er gluckst zufrieden: „Jetzt bin ich dort und ihr hier!“

Der „Hase im Mond“ ist ein in Ostasien verwendetes Bild, das analog zum „Mondgesicht“ bzw. „Mann im Mond“ auf der Mondscheibe erkannt wird. Das Phänomen, in Dingen vermeintliche Gesichter, Wesen oder Gegenstände zu erkennen, wird Pareidolie genannt.

Regie: Jan Jedenak; Puppen: Andrea Gergely; Stimme: Markus Hering; Musik: Matthias Zykan; Piano: Phillipp Quehenberger, Aufnahme: Patrick Pulsinger / Feedback Studio; small percussion: Ilse, Romy, Josefine; Figurenspiel: Silke Graf, Johannes Grammel, Silvia Lenz, Werner Malli, Evgenia Stavropoulou-Traska; Licht: Rasha Ahmad


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