Jazz · World Music

Harri Stojka - Gitan Coeœur d'Europe


Mit GitanCoeœur d'Europe unternimmt Harri Stojka den Brückenschlag zwischen den alten Traditionen und der sich ständig verändernden Welt der jungen Rom von heute.

Mit GitanCœur d'Europe unternimmt Harri Stojka den Brückenschlag zwischen den alten Traditionen und der sich ständig verändernden Welt der jungen Rom von heute.



Diese Verbindung zwischen Altem und Neuem soll auch in der Musik zum Ausdruck kommen.
Es entspricht der Tradition der Roma und Sinti, Geschichten in Form von Liedern weiterzugeben und Gemeinschaft durch die Musik zu schaffen. Diese Tradition wollen wir in einer zeitgemäßen Form weiter tragen. GitanCœur d'Europe versteht sich nicht in der Konservierung von Überholtem, sondern als lebendiger aktiver Beitrag zur Musikkultur der Roma.



Roma Musik als Tradition eines europäischen Kulturerbes:



Harri Stojkas Gitarre, Jelena Krstics Gesang und Geri Schullers Arrangements führen uns in die musikalische Welt der Roma in Europa!
Harri Stojka: „Mit meiner Musik bringe ich immer wieder die Geschichte meines Volkes dem Publikum näher und weise auch auf die musikalische Gegenwart hin. Denn wir, die Roma und Sinti, haben in unserer Musik unsere Heimat gefunden. Mittels der gesungenen Texte weise ich auch auf die Sprache unserer Vorfahren, ROMANES, hin."

Romamusiker zeichnen sich in hohem Maße durch die Fähigkeit aus, die musikalischen Einflüsse ihrer Umwelt in sich aufzunehmen und in ihren persönlichen Musikstil zu integrieren. Trotz gemeinsamer Wurzeln und dem Fundament traditioneller Elemente wie charakteristischer Tonleitern und Harmonisierungen gibt es außer wenigen Liedern keine einheitliche Romamusik. Im Gegenteil, sie ist so vielfältig wie die Weltgegenden in denen Roma leben. Ein gutes Beispiel dafür sind die beiden Musiker: Harri Stojka wuchs in Wien auf, sein Stil wurde neben traditioneller Lovara Musik wesentlich geprägt von Rock, Bebop, Jazz und dem Gipsy Swing des Django Reinhardt.
Mosa Sisic, geboren nahe Belgrad, später übersiedelt nach Wien, ist vor allem von der Balkanmusik mit all ihren rhythmischen und melodischen Facetten beeinflußt. Dazu kommt ein kräftiger Schuss Orient. Beiden gemeinsam ist Spielfreude, Virtuosität und ein unverkennbares musikalisches Profil. Die ausgeprägten Individualisten erzeugen durch ihre unterschiedlichen Stilrichtungen, ihre spontanen Improvisationen und Variationen ein Spannungsfeld von äußerster Intensität (In Between).

Die temperamentvollen Tänze der verschiedenen Regionen des Balkan wie z.B. Kolos aus Serbien (Song 3), Sotas aus Albanien und dem Kosovo (Songs 2 & 4) bieten ihnen dazu eine ideale Basis. Die Idee zum „In Between“ Projekt mit Mosa Sisic stammt von Harri Stojka, initiiert durch gemeinsame Auftritte und die gegenseitige Wertschätzung als Musiker und Freunde.


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