Jazz

Harold Mabern Trio


In seiner Jugend glänzte der 1936 in Memphis, Tennessee geborene Pianist primär als grandioser Begleiter ebenbürtiger Solisten wir Booker Little, John Coltrane, Charles Lloyd, Jay Jay Johnson, Benny Golson, Miles Davis, Wes Montgomery, Sonny Rollins, Freddie Hubbard, Lee Morgan und Art Farmer. Er begleitete große Vokalisten wie Joe Williams, Sarah Vaughan, Stevie Wonder, Dakota Staton und Arthur Prysock. Erst in den letzten Jahren trat Harold Mabern in kleinerer Formation (und als Solist) in den Vordergrund. Sehr schwer zu definieren ist sein persönlicher Stil – natürlich sehr viel Blues, garniert mit Swing, der Groove von Erroll Garner ist ebenso zu erkennen wie der schwebende Approach eines Teddy Wilson – er hat in seinen Jahrzehnten am Klavier alle Einflüsse der großen Meister zu einem eigenen Stil geformt, der absolut eigenständig und unverkennbar geworden ist. Am Schlagzeug begleitet ihn seit Jahren sein ehemaliger Schüler Joe Farnsworth, der mit Granden wie Junior Cook, Jon Faddis, Cecil Payne, Annie Ross, Diana Krall und Steve Grossman spielte – er gehört zu den geschmackvollsten Drummern der Gegenwart. Bei der herrlichen Mabern-Woche lernten wir den ungarischen Bassisten Matyas Hofecker kennen, der dem Publikum und den Mit-Musikern so gut gefiel, daß er diesmal wieder mit dabei ist – ein großes Talent....!


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