Klassik

Hard.Chor.Ad.Libitum


Geschätzt, geehrt, geachtet - so starb Josef Gabriel Rheinberger 1901 als einer der führenden europäischen Komponisten und Lehrer in München.

Rheinberger zählte nie zur Avantgarde und hat sich immer an der Musik von Johann Sebastian Bach bis zur Frühromantik orientiert. Dabei war er aber selbst noch in seinen späteren Jahren von kräftigen und phantasievollen Impulsen erfüllt, vor allem in den Bereichen der Form und des Klangs.

Auf diesen Gebieten war er dann auch durchaus experimentierfreudig. Das verbindet ihn mit dem zweiten Komponisten des Abends, dem Esten Arvo Pärt.

Auch Pärt beschäftigte sich mit der Vergangenheit: Er studierte die Musik des Mittelalters, den gregorianischen Choral und die frühe Polyphonie. Schließlich ging er mit einer neuen Kompositionstechnik an die Öffentlichkeit.

Sie basiert auf einem fundamental neuen Stil der raffinierten Schlichtheit. Schwebende Ruhe entfaltet sich auf der Basis weniger Skalen- und Dreiklangsgebilde: Der „Tintinnabuli-Stil“ war geboren, benannt nach dem lateinischen Wort „tintinnabulum“ – „kleines Glöckchen“.

Der Chor Ad Libitum unter Heinz Ferlesch und der Hard-Chor unter Alexander Koller widmen ihren Konzertabend gemeinsam mit dem Organisten Erich Traxler diesen gegensätzlichen Komponisten.

Mitwirkende:

Chor Ad Libitum (Heinz Ferlesch, Leitung)
Hard-Chor (Alexander Koller, Leitung)
Erich Traxler, Orgel


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