Literatur

Harald Darer - Schnitzeltragödie


Harald Darer, der Meister des Abgründigen, schickt seinen Helden auf eine Berg- und Talfahrt der Gefühle

Als wäre er nie dagewesen: Ein junger Mann putzt seine Wohnung vor der Übergabe besenrein. Mit seiner Frau und der neugeborenen Tochter zieht er weg. Er lässt zurück: sein
Dreihundertfünfundsechziggutenachtgeschichtenbuch. Mit Vatergeschichten, Frauengeschichten, Küchengeschichten – allesamt unwiderstehlich komische Tragödien. Da ist der Häftling auf Freigang, der sein brodelndes Inneres nicht für sich behalten kann und seine Erregung an der Mutter auslässt. Oder die ehemalige Miss Austria, die sich wegen einer Semmel Vorwürfe macht. Der HTL-Lehrer, der
auf einer Wanderung eine Kuh malträtiert. Der eigene Vater, auf Arbeitseinsatz im Irak, und nicht zuletzt der Rollenwechsel des jungen Mannes selbst, vom Sohn zum Vater.

Unverwechselbar und tiefgründig, amüsant und erschütternd: Harald Darer erwischt seine Leser wieder einmal beim schaurigen Lachen über Grausames aus dem tiefen Fundus des vergessen Geglaubten.

Harald Darer, geboren 1975 in Mürzzuschlag, Steiermark, begann nach der Lehre zum Elektroinstallateur und einschlägigen Weiterbildungen mit dreißig Jahren zu schreiben. Seither zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Sein Debütroman »Wer
mit Hunden schläft« erschien 2013 im Picus Verlag, 2015 folgte »Herzkörper«. Harald Darer lebt und arbeitet in Wien.

www.der-darer.net

Pressestimmen zu Harald Darers "Wer mit Hunden schläft":

»An Harald Darers Sprache wirkt nichts aufgesetzt, sondern im Gegenteil alles ausgesetzt. Die Sprache, eigenwillig und unverwechselbar, setzt sich und damit die Protagonisten und den Verfasser des Romans dem unverstellten Blick des Lesers aus. Ihre Ästhetik liegt in der beharrlichen Weigerung, irgendetwas ästhetisch glattzuschmirgeln.«


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