Vortrag

Hans Thurner - Nepal


Schneebedeckte Achttausender, im Wind flatternde Gebetsfahnen, mit Salzsäcken beladene Yak-Karawanen. Wir werden sie sehen, diese Bilder. Unter anderem. Denn es ist vor allem die scheinbar unendliche Vielfalt Nepals, die den Bergsteiger und Fotografen Hans Thurner begeistert und immer wieder in das kleine Land am Fuße des Himalaya zieht. Neues und Unbekanntes entdeckt er bei jeder seiner Nepalreisen.

Hans Thurner nimmt uns mit auf seine Reise. Ein Reise an Orte in denen seit Jahrhunderten die Zeit stillzustehen scheint. Eine Reise zu den Dolpo-Pa, den Menschen in einem der abgeschiedensten Gebiete Nepals. Dolpo – das ist der tibetisch geprägte ferne Westen des Landes.

Während einer vierwöchigen Trekkingtour geht es durch dichte Bergwälder zum Rara-See, über schneebedeckte 5000er Pässe zum geheimnisvollen, türkisblauen Phoksumdo See und nach Dho Tarap, dem größten Dorf der Region.

Fast ein Kulturschock dann der Flug nach Lukla. Abgeschiedenheit, Stille und Einsamkeit im Westen - touristische Infrastruktur und „Völkerwanderung“ im Solo Khumbu, der bekanntesten Trekkingregion Nepals. Jahr für Jahr zieht der höchste Berg der Welt, der Mt. Everest, Tausende von Touristen in seinen Bann. Für die Meisten bleibt es dabei, einen Blick von unten auf ihn zu werfen – oder vom schönsten „Aussichts-Sechstausender“ Nepals, dem 6461 Meter hohen Mera Peak.

Hans Thurner führt uns auf die hohen Gipfel im Land der Sherpa, zu den Klöstern, Dörfern und seinen Bewohnern. Und wir blicken zurück auf eine erfolgreich geglückte Besteigung des „schönsten Berges der Welt“, der fast 7000 Meter hohen Ama Dablam. Mit minimalem Aufwand und unvorhergesehenen Überraschungen.

Vom Dach der Welt führt eine abenteuerliche Motorradtour in das Terai, dem fruchtbaren Tiefland mit blühenden Terrassenfeldern. Kurios sind die Fußball spielenden Elefanten im Chitwan National Park.

Das Herz des Landes aber schlägt in Kathmandu – Metropole ethnischer Vielfalt und Schmelztiegel zweier bedeutender Weltreligionen, dem Buddhismus und dem Hinduismus. Unvergesslich der Anblick der im nächtlichen Lichtermeer erstrahlenden Stupa Boudhanath, dem Zentrum des tibetischen Buddhismus. Unzählige Butterlampen – entzündet um auch die Götter des Himalaya zu beschwichtigen.


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