Theater

Theater der Jungen Welt - Hans im Glück


Für sieben Jahre gute Arbeit wird Hans mit einem großen Goldklumpen reich entlohnt. Doch plagt ihn dieser auf dem Heimweg schnell durch sein Gewicht. Wie gut, dass Hans auch gleich das Gold günstig gegen ein schnelles Pferd eintauschen kann. Das Pferd tauscht er dann gegen eine Kuh, die Kuh wiederum gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und für die Gans bekommt er schließlich einen soliden Schleifstein. Als dieser in einen Brunnen fällt und Hans mit leeren Händen dasteht, ist er nicht verzweifelt, sondern wähnt sich der Mensch auf der Welt zu sein.

Ist Hans dumm, faul und ohne Ehrgeiz, ein Trottel, der sich ein ums andere Mal übertölpeln lässt? Oder ist er vielmehr ein sehr gescheiter Schelm, der sich befreit von materieller Trübsal und dafür nichts Geringeres als Freiheit gewinnt?

Das Märchen der Gebrüder Grimm ist für große wie kleine Theaterbesucher gleichermaßen fesselnd. Besonders wenn Hans ein tollkühnes Gefährt dabei hat. Orgelpfeifen, eine Ziehharmonika, Zahnräder und eine Modelleisenbahn sorgen auf einem überdimensionierten Dreirad für den richtigen Groove, mit dem die Geschichte in ihren einzelnen Stationen erzählt wird.

Regie: Marion Firlus | Bühnenbild und Puppenbau: Christof von Büren | Kostüme: Dirk Baum | Dramaturgie: Torben Ibs | Darsteller: Dirk Baum


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