Kunstausstellung

Hannes Mlenek - Energetisches Zusammenspiel


Eigenständigkeit und Kraft beziehen Bilder und Papierarbeiten von Hannes Mlenek aus dem energetischen Zusammenspiel flächig gemalter Partien und gestisch geprägter zeichnerischer Vorgänge. Weitgehend auf ein kontrastreiches, reines Schwarzweiß beschränkt, zeigen sich vor allem die großen, dynamischen Werke des in Wien lebenden Künstlers als raumgreifende Exerzierfelder abstrakt-expressiver Formfindung, kleinere neue Beispiele als sparsam gesetzte, spannungsvolle Figurationen und Aktdarstellungen, fallweise in leuchtendem Rot oder Blau auf das helle Weiß ausgewählter, starker Büttenpapiere gezeichnet.

Die Vorliebe des Malers und Zeichners für Zyklen und Serien, für eine an Bezügen und Wechselwirkungen aller Art reichen, zusammenhängenden künstlerischen Vorgangsweise entspricht dabei ganz und gar jener Praxis, die die Qualitäten des einzelnen Bildes im Prozesshaften steigert.

Wie sehr Mlenek große Bildformate und die Wände großer, herausfordernder Räume zeichnerisch bewältigt, bewies er 2014 mit seiner Raumintervention „Seismogramm der Erregung“ im Museum Leopold in Wien.

Prof. Peter Baum, Textauszug aus Museum Liaunig Zeitgenössische Kunst II


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