Kunstausstellung

Hanne Rudisch-Gissenwehrer - Joy of Life


Joy of Life – Lebensfreude – symbolisiert für die Künstlerin besonders das mit „Flow“ betitelte Bild, das sie für die Einladung und das Plakat ausgewählt hat: Es handelt sich dabei um die Darstellung der geistigen Freude, die sich bei intensiver Beschäftigung etwa mit Kunst, Dichtung, Musik, Tanz, Philosophie, Sport etc. einstellt, und die man „Flow“ nennt – eine Art von Schwebezustand, in dem man die Umwelt nur wie durch einen Schleier wahrnimmt. Lebensfreude umfasst für die Künstlerin aber auch alles, worüber man ganz gewöhnliche Freude empfinden kann, Blumen, Tiere, Beziehungen oder angenehme Erinnerungen – wie etwa jene, die sie mit dem Bild „Küche meines Grossvaters“ evoziert - sowie paradiesische Zustände wie auf den Bildern „paradise regained, “See you at Noah´s oder „Genesis“.
Ihre künstlerische Ausbildung begann Hanne Rudisch-Gissenwehrer während ihres Studiums in Wien mit Abendakt an der Akademie für Bildende Kunst und Aktzeichnen an der Architekturfakultät der Technischen Universität Wien sowie bei dem renommierten burgenländischen Künstler Franz Erntl. Später erhielt sie weitere Impulse an der Art Didacta in Innsbruck und in Vasanello/Lazium. Den künstlerischen Schliff holte sie sich schließlich bei Anton Lehmden und durch ein zweijähriges Atelierstudium mit anschließender Meisterklasse bei Christian Ludwig Attersee.
Hanne Rudisch-Gissenwehrer trat bereits bei vielen Gruppen- und Einzelausstellungen in Italien, Wien, Tirol, Steiermark und Niederösterreich an die Öffentlichkeit; im Burgenland zeigte sie zuletzt Arbeiten im Kunsthaus Schattendorf, in der Artbox Mattersburg und im Haus der Begegnung in Eisenstadt. Gegenwärtig ist auch eine Ausstellung mit 45 Werken in der Galerie Wagner in Innsbruck zu sehen. Sie gründete zusammen mit ihren Mitstudentinnen das Künstlerinnen-Kollektiv IGEMOJN in Wien, das bereits mit zwei grossen Gemeinschaftsausstellungen in Langenlois/NÖ und Köflach/Stmk aufgetreten ist. Eine weitere Ausstellung der Gruppe, an der sie teilnehmen wird, ist für den Herbst im Haus der Begegnung in Eisenstadt fixiert.

Die gebürtige Burgenländerin aus Schattendorf lebte über 40 Jahre lang in Tirol und machte sich dort vor allem einen Namen als Journalistin (Korrespondentin des „Standard“) und als ehemalige PR-Managerin der Tiroler Landeskrankenanstaltengesellschaft/Uni-versitätskliniken. Nunmehr ist sie in die Nähe ihres Heimatortes zurückgekehrt und pendelt zwischen ihren beiden Domizilen in Sopron/Ödenburg und Wien.


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