Literatur

Hamid Ismailov - A Poet and Bin Laden


Der aus Usbekistan vor der diktatorischen Herrschaft nach London geflohene Journalist und Dichter Hamid Ismailov zeigt in seinem dokumentarischen Roman „A Poet and Bin Laden“ den politisch-gesellschaftlichen Hintergrund einer global wirksam gewordenen offenen Radikalisierung empfindsamer und idealistisch ausgerichteter junger Männer anhand des halb fiktiven jungen usbekischen Dichters Belgi, der zwischen Staatsterrorismus und überhöhten religiösen Antimaterialismus eingeklemmt zum Gefolgsmann der im gesamten zentralasiatischen Raum immens aktiven Taliban-Bewegung wird.
Die Schriftstellerin Elfriede Czurda hat Hamid Ismailov im Rahmen ihres Projektes „transkultureller Erkundungen“ nach Wien eingeladen – korrespondierend zum Roman Norbert Gstreins wird der Autor seinen Roman in der Alten Schmiede vorstellen, von dem Ausschnitte von Peter Waterhouse für diese Lesung erstmals auf Deutsch übersetzt wurden


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