Klassik

Hagen Quartett


Interpreten:
Hagen Quartett
Lukas Hagen, Violine
Rainer Schmidt, Violine
Veronika Hagen, Viola
Clemens Hagen, Violoncello

Programm:
Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131
Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 und Große Fuge B-Dur op. 133

Hagen Quartett
Nach Konzerten der „vier Weltklassestreicher aus Salzburg" (Hamburger Abendblatt) herrscht “nahezu minutenlang absolute Stille im Bewusstsein, Außergewöhnliches erlebt zu haben.” So beschreibt es die Presse. Gemein ist allen Zuhörern “einzig der Wunsch: Es möge nie zu Ende gehen.”

Und so verspricht die Saison 19/20 neuen Hörgenuss und “unvergessliche […] Sternstunden der Musik” (Drehpunkt Kultur) mit Repertoireschwerpunkten um Béla Bartók und Dmitri Schostakowitsch, die insbesondere in der Konzertreihe des Hagen Quartetts im Konzerthaus Wien zu erleben sein werden, wo das Hagen Quartett seit 2012 Ehrenmitglied ist. Daneben widmet sich das Hagen Quartett Ludwig van Beethoven, dessen späte Quartette in all ihren klangfarblichen Schattierungen beleuchten und in ihrer komprimierten Tiefe ausloten werden. Ihr Weg führt sie in dieser Saison nach London, Luzern, Brüssel, München, Leipzig, Oslo, Rom, Budapest, Paris und Berlin, um nur einige der Stationen zu nennen. In Asien steht wieder eine Tournee an mit Konzerten in Japan. Das Hagen Quartett wird in die Vereinigten Staaten reisen für Konzerte in Los Angeles, Seattle und San Diego und daran Konzerte in Südamerika anschliessen in Buenos Aires und Sao Paulo.

Für ihr Album mit Mozarts Streichquartetten KV 387 und KV 458 wurde das Hagen Quartett mit dem Diapason d'or und dem Choc vom Classica Magazine in Frankreich ausgezeichnet sowie in Deutschland mit dem ECHO Klassik 2016 für die beste Kammermusikeinspielung des 17./18. Jahr-hundert geehrt. Das Hagen Quartett beging 2011 sein 30-jähriges Jubiläum mit zwei von der Presse gefeierten Einspielungen (myrios classics) mit Werken von Mozart, Webern, Beethoven, Grieg und dem Brahms Klarinettenquintett mit Jörg Widmann. Dazu gab es ein ECHO Klassik als Ensemble des Jahres. Im Januar 2019 erhielt das Hagen Quartett den Concertgebouw Prijs für seine langjährige künstlerische Strahlkraft und Mitgestaltung im Concertgebouw Amsterdam.

Die beispiellose, bereits drei Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Innerhalb der zwanzigjährigen Zusammenarbeit entstanden etwa 45 Einspielungen, die der Erarbeitung des schier endlosen Quartettrepertoires galten, woraus sich das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Dabei ist dem Hagen Quartett die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt (†) und György Kurtág ebenso wichtig, wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Sabine Meyer, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff (†) oder Jörg Widmann.

Das Konzertrepertoire und die Diskographie des Quartetts besteht aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken. Soeben ist bei myrios classics eine Aufnahme mit Brahms` 3. Streichquartett und dem Klavierquintett mit Kirill Gerstein erschienen.

Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit den Werken und Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben sie diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter.

Das Hagen Quartett spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten.


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