Kunstausstellung · Ausstellung: Wissen

Hacking the Present


Feministische Hackerinnen und Hacker. Das esc als Server mit neuem Betriebssystem. Ein Update.

Welche Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben sich als Erkenntnisbasis für eine offene Gesellschaft der Zukunft bewährt? Wie sind diese Einsichten in der künstlerischen Praxis anwendbar und welchen Beitrag liefert dazu das Hacken, das unter dem Aspekt des Teilens Informationsflüsse neu kanalisiert?

Dieser Frage geht ein Team feministischer Hackerinnen und Hacker nach und lädt ein, das esc medien kunst labor gemeinsam in einen Server mit neuem Betriebssystem zu verwandeln. Künstler, Programmierer und Theoretiker legen mit ihren Experimenten den Grundstein für die Ausstellung.

Aber der Raum bleibt offen – Aktionen und Aktivitäten verändern ständig das Ausstellungsgefüge.

Wenn Hacken einem Verständnis über die Funktionsweisen von Technologie dient, dann bedeutet feministisches Hacken, sich noch intensiver mit Ein- und Ausschlusskriterien unserer Gegenwart zu beschäftigen und sie zu unterwandern – mit dem Ziel, sich letztlich der Manipulation und Fremdbestimmtheit zu entziehen. Feministisches Hacken ist also auch ein Akt der Verweigerung.

Eintritt frei

//esc.mur.at

Sounding Servers
Do 09/10, 18.00
esc medien kunst labor
Eintritt frei

Mit:
bolwerk (BE), Tatiana de la O (AR), Anne Goldenberg (CA), Pascale Gustin (FR), Seda Gürses (TR/US), Simona Levi (IT/ES), Nancy Mauro-Flude (TZ), Karine Rathle (GB), Femke Snelting (BE), spideralex (ES), Rena Tangens (DE), Sophie Toupin (US), Valentina Vuksic (CH), Peter Westenberg (BE), Faith Wilding (US), Hyla Willis (US), Stefanie Wuschitz (AT) u. a.

Kuratiert von Reni Hofmüller (AT)


Termine

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