Theater

Gute Geister


Komödie von Pam Valentine, Deutsch von Nick Walsh

Schlüssel verschwinden, Vasen wandern, Gegenstände fliegen durch den Raum. Es spukt im Cobblers Cottage.

Der berühmte Krimitautor Jack Cameron ist gemeinsam mit seiner Frau Susie tödlich verunglückt. Nachdem den beiden der Zutritt in den Himmel verweigert wurde, geistern sie durch ihr früheres Domizil. Durch ihren boshaften Spuk treiben sie den Makler Mark Webster zur Verzweiflung und vertreiben jeden potentiellen Mieter des Hauses. Sie legen keinen gesteigerten Wert auf irgendwelche Mitbewohner.

Aber dann interessieren sich der junge Autor Simon Willis und seine schwangere Frau Flic für das Haus. Jack und Susie fühlen sich für das junge Paar verantwortlich. Simon und Flic ziehen ein – und das unvermeidbar turbulente Chaos in der ungewöhnlichen „Wohngemeinschaft” beginnt…

Wer jemals in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, weiß was es bedeutet, mit jemandem zusammenleben zu müssen. Da sind oft die Dinge nicht an dem Platz, an dem sie sein sollten - wo man sie sucht. Das eigene Ordnungsempfinden ist permanent gestört. Man kommt sich ständig ins Gehege. Die Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden, erweist sich meist als äußerst schwierig.

Das trifft auf das Zusammenleben lebendiger Menschen zu.

Das gilt aber umso mehr, wenn man das Gefühl hat, man ist im eigenen Heim von Geistern umgeben.

Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die an die Anwesenheit übernatürlicher Wesen und Kräfte glauben. Sie spüren vermeintlich Energien im Raum, die Verstorbene hinterlassen haben. Ein Knacksen im Boden, das an Schritte erinnert, ein Lufthauch, Gegenstände die sich wie von Geisterhand bewegt zu haben scheinen. Töne und Geräusche, die wie ferne Stimmen klingen. Es sind Geister, mit denen man leben kann, vor denen man sich nicht fürchten muss. Sie sind harmlos, aber immer da.


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