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Theater

Gut gegen Nordwind


Emmi Rothner Andrea Nitsche
Leo Leike Thomas Bauer

Emmi Rothner will per E-Mail ihr Zeitschriftenabonnement kündigen. Durch einen banalen Tippfehler erreicht diese Nachricht Leo Leike. Leo macht Emmi auf den Fehler aufmerksam. Aus diesem zunächst sehr sachlichen E-Mail Verkehr entwickelt sich bald ein witziges Wortgeplänkel.

Emmi ist mit einem älteren Mann verheiratet und sucht intellektuelle Ansprache, aber es reizt sie auch das risikolose, weil anonyme Abenteuer.
Leo befasst sich von Berufs wegen mit der Sprache in der Kommunikation per E-Mail. Für ihn ist Emmi zunächst ein willkommenes Studienobjekt.
Der Gedankenaustausch mit der vor Witz und Ironie sprühenden Emmi lässt ihn aber seine Mission vergessen.
Dieser „Briefwechsel“ geht formal und inhaltlich weit über die übliche Kommunikation per E-Mail hinaus. Durch das wachsende Interesse an der anonymen Person am anderen Ende entspinnt sich eine skurrile, oft komische, sentimentale, aber auch erotische und romantische „Brief“-Freundschaft.

Oder ist es vielleicht doch noch mehr?
Gut gegen Nordwind

erschien 2006 und wurde schnell zum Bestseller. Es ist ein Buch in Form eines Briefromans über die E-Mail Korrespondenz zwischen einer verheirateten Frau und einem allein stehenden Mann. Psychologisch äußerst glaubwürdig beschreibt Glattauer mit feiner Ironie die Annäherung zweier „vereinsamter“ Menschen per Internet.

Es wurde in 28 Sprachen übersetzt. Die Bühnenfassung wurde am 7. Mai 2009 in den Wiener Kammerspielen uraufgeführt. Sie wurde mittlerweile in über 40 Theatern gespielt. Die Fortsetzung Alle sieben Wellen wurde ebenfalls zu einem großen Erfolg.

Daniel Glattauer ist ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Er wurde am 19. Mai 1960 in Wien geboren und studierte von 1979 bis 1985 Pädagogik und Kunstgeschichte.
1985-1988 war er als Journalist bei „Die Presse“ tätig.
1989-2009 schrieb er für „Der Standard“ Kolumnen, Gerichtsreportagen und Feuilletons. Vor allem mit seinen humorvollen Kommentaren auf dem Titelblatt zu alltäglichen Geschehnissen, die er mit „dag“ signierte, machte er sich bald einen Namen. Seine besten Kolumnen sind in Buchform erschienen.


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