Kunstausstellung

Gunter Damisch


Gunter Damisch wurde mit seiner direkten und scheinbar energetisch aufgeladenen Bildsprache in den 1980er-jahren in einem Atemzug mit Künstlern wie Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch oder Herbert Brandl als Protagonist der jungen Wilden genannt.

Auszug aus Katalog „Weltendichte“, Galerie Marie – José van de Loo, München
Text „Mikroskopische Gärten“ von Wieland Schmied

... Die Bilder von Gunter Damisch können den Anfang nicht vergessen, auch wenn sie sich schon ein gutes Stück von ihm entfernt haben. Sie bewahren ihn in vielen Einzelheiten, tragen ihn mit sich herum, auch wenn sie uns von recht komplexen Konstellationen berichten, in die hinein sie sich entwickelt und in denn sie sich verfangen haben.

... Alles scheint irgendwie mit allem zusammenzuhängen, miteinander und ineinander verschlungen, verknäuelt, verknotet zu sein...

... Das Erste, was uns an den Bildern von Gunter Damisch auffällt, ist das Fehlen jeglicher Perspektive. Das schafft einen völlig neuen Raum, wir dürfen ihn Bildraum oder Bewusstseinsraum nennen, in dem sich Schneckenspur und Kometenbahn kreuzen, in dem Amöben und Gestirne einander begegnen, in dem die Raupe, wenn sie nur eine geringe Strecke vorankommt, Erdschichten durchquert, die für Jahrmillionen stehen...


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