Vortrag

Guido Grünewald (Hg.): Alfred Hermann Fried: Organisiert die Welt!


Podiumsdiskussion mit Guido Grünewald (Herausgeber), Helmut Donat (Verleger, Donat), Silvia Lammerhuber (Verlegerin; Initiatorin des »Alfred Fried Photography Award«); Tanja Wehsely (Landtagsabgeordnete; Initiatorin von friedenspreis.at), Peter van den Dungen (Experte für Ideengeschichte des Friedens | University Bradford), Marcus Patka (Kurator | Jüdisches Museum Wien), Elisabeth Dietrich-Schulz (Direktorin der Parlamentsbibliothek), Laurie Cohen (Historikerin | Univ. Innsbruck und Klagenfurt)
Moderation: Irene Suchy (ORF)
Musikalische Begleitung: »Gegenstimmen« unter der Chorleitung von Stefan Foidl - Lieder aus dem aktuellen Programm »Es brennt a Welt«. www.gegenstimmen.org

Das präsentierte Buch ist der erste internationale Sammelband über den in Wien geborenen und verstorbenen Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried. Warum hat es so lange gedauert, bis dieses Buch erschien? Warum ist es gerade heute hochaktuell? Wachsende Ungleichheit und soziale Ausgrenzung, Aggressionen und Fanatismen verlangen nach gleichberechtigter weltweiter Zusammenarbeit. Der Wiener Nobelpreisträger hatte bereits vor 100 Jahren Ideen zu einer humaneren Organisation der Welt.
Alfred Hermann Fried, geboren 1864 in Wien, wurde von Bertha von Suttner für die Friedensbewegung gewonnen. Ab 1899 gab er die Zeitschrift »Friedens-Warte« heraus, die bis heute erscheint. Sein Ziel war es, eine Weltorganisation zu schaffen, die den Staaten durch eine internationale Rechtsordnung Sicherheit bieten kann und ein friedliches Zusammenleben der Völker ermöglicht. 1911 erhielt er schließlich den Friedensnobelpreis für sein lebenslanges Engagement in der Friedensbewegung. Sein Verdienst war es, die Friedensbewegung über ihre ersten theoretischen Ansätze hinaus geführt zu haben.


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