Diverses · Literatur

Gudrun Seidenauer - Was wir einander nicht erzählten


Anders, wild und unerschrocken – so tritt Mella in Maries Leben. Zwei ungleiche Freundinnen, die in der Schule noch am liebsten alles miteinander teilen würden, doch später im Leben erfahren werden, dass dies unmöglich ist – speziell, wenn es um die Liebe geht. Ein wunderbarer Roman über Freundschaft und deren Scheitern an Unsagbarem.

Die ungewöhnliche Mella trifft auf Marie, sie werden in der Klasse nebeneinandergesetzt und gleich beste Freundinnen. Von nun an wird Maries kleinkariertes Leben bunt und tief. Zu träumen und zu tun, was man will: Das ist Mellas Zauberformel, mit der sie der immer bedrohlicheren Verrücktheit ihrer Mutter begegnet. Mella erfindet sich ihre Freiheit, liebt ihren Vater, einen Musiker, beflügelt die bravere Freundin und weigert sich, Opfer zu sein.
Für Mella ist das Leben eine Geschichte, die wir selbst erzählen, ein Song, den wir unseren Träumen ablauschen. Im Laufe des Erwachsenwerdens gerät die Freundschaft der beiden, mit Wünschen überfrachtet, in eine gefährliche Schieflage: Begehren, Verrat und das Scheitern an Ungesagtem und Unsagbarem führen zum Zerwürfnis. Auch der Tod wird dabei ein Wörtchen mitreden.
Wird es in einer zufälligen Wiederbegegnung zwanzig Jahre später gelingen, die nicht zu vereinbarenden Wahrheiten der jeweils anderen gelten zu lassen?

GUDRUN SEIDENAUER:
geb. 1965 in Salzburg. Die ausgebildete Pädagogin unterrichtet am Musischen Gymnasium in Salzburg in den Fächern Deutsch, Kreatives Schreiben und Literatur. Davor war sie als Erwachsenenbildnerin tätig und leitete Creative-Writing-Projekte. Sie verfasst seit 1990 Prosa und Lyrik und erhielt unter anderem 1995 den Lyrikpreis des Landes Salzburg. Bisherige Veröffentlichungen: „Der Kunstmann“ (Roman, 2005), „Aufgetrennte Tage“ (Roman, 2009), „Hausroman“ (Roman, Residenz Verlag, 2012).


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