Kunstausstellung

Gruppenausstellung "kunstaspekt"


Galerie im Turm

2500 Baden, Schwartzstraße 50

Fr., 19.06.2020 - So., 28.06.2020

Mo: Geschlossen
Di: Geschlossen
Mi: Geschlossen
Do: Geschlossen
Fr: 15:00 - 18:00 Uhr
Sa: 15:00 - 18:00 Uhr
So: 15:00 - 18:00 Uhr
Corona-Virus: Ab 29. Mai sind Veranstaltungen bis 100 Personen wieder erlaubt. Ab 1. Juli bis 250 Personen, ab 1. August für 500 bis 1.000 Personen. Sicherheitsregeln gelten weiterhin.

Die Vernissage entfällt aus Sicherheitsgründen.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen zu besichtigen.
Dauer der Ausstellung: Freitag, 19. Juni – Sonntag, 28. Juni 2020

„Eine spontane Idee Kunst zu präsentieren, die während der Einschränkungen und Ausgangsbeschränkung entstanden ist. Einige von uns nahmen Bezug auf die unfreiwillige Situation, andere wieder nützten die Zeit, um für geplante Ausstellungen zu arbeiten. Unter normalen Umständen entsteht Kunst aus einem freiwilligen Prozess heraus. Für manche von uns wurde die kreative Arbeit zur Pflicht, da wir versuchten, eine geordnete Struktur und einen geregelten Tagesablauf in dieser Ausnahmesituation zu erarbeiten.“ Christine Todt

Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Gerda Braun-Ostermayer, Peter Friesenbichler, Marc Haltmeyer,
Inge Leonhartsberger, Wanda Mühlgassner, Eva Posch, Monique Schumacher, Dagmar Stelzer, Christine Todt

Gerda Braun-Ostermayer: "Fünf lange Wochen Home-Sweet-Home mit dem Sars-CoV-2: was dabei wirklich wichtig wurde und wie ich daran gearbeitet habe, es zu verinnerlichen!"

Peter Friesenbichler: Gestrandet in Lanzarote. Aufgrund der rigorosen Ausgangsbestimmungen waren nur einige Schnappschüsse mit der Handy-Kamera möglich. Die Arbeiten zeigen den Touristenort Playa Blanca bzw. den Famara-Strand - menschenleer.

Marc Haltmeyer: "Strich an Strich setzen und Fläche an Fläche, weiterhin, drinnen, um eine Struktur zu schaffen, die eine Position darstellt, die einfach dasteht. Aus der unbestechlichen weiter geführten Arbeit kann mit der Zeit ein Weg erkennbar werden in ein neues, neu zu definierendes Feld."

Inge Leonhartsberger: "Schön in unberechenbarer Zeit – anlasslos und themenlos wie selten – einfach zu sehen, was so entsteht…"
Wanda Mühlgassner: "So isoliert muss sich wohl ein Vogel im Käfig fühlen, ähnlich wie wir in Zeiten der Corona-Krise."
Monique Schumacher: „Die Stille während der Krise habe ich sehr genossen - es war, als ob ich heimkommen würde. Ich habe große Sorge und Bedenken, mit dem was sich momentan auf der Welt abspielt.“

Dagmar Stelzer: ANUBIS / Beethoven Klavierkonzert Nr. 3, Papierobjekt. Beethovens Freund von Seyfried, der während der Uraufführung in Wien 1803 die Noten umblätterte, berichtete später, dass diese bis auf ein paar „unverständliche ägyptische Hieroglyphen“ leer waren.

Eva Posch: „Mein Interesse gilt dem Ausdruck der menschlichen Geste. Die Umsetzung des Gesehenen erfolgt spontan, mit dem Ziel der abstrakten Verdichtung und dem intuitiven Erfassen des Wesentlichen. Und mit Leidenschaft illustriere ich Bilderbücher.“
Christine Todt thematisiert die Situation der afrikanischen Boatpeople, eine humanitäre Katastrophe, die in den Hintergrund geraten ist.