Literatur

Grenzräume. Eine literarische Spurensuche im Burgenland


In ihrer zweiten Anthologie hat die aus dem Burgenland stammende Herausgeberin Beatrice Simonsen nach Südtirol diesmal grenzüberschreitende Beiträge über ihre Heimat gesammelt.

Der Wechsel von kritischen und literarischen Betrachtungen, von „Innen-und Außenansichten“ burgenlandnaher und -ferner AutorInnen bewirkt erhellende Ein- und Ausblicke. Das OHO ist diesmal Mittelpunkt der eher ungewöhnlichen Nord-Süd-Achse: Hier treffen der slowenische Autor Esad Babačić und der in Bratislava lebende Journalist Martin Leidenfrost aufeinander, um das Burgenland in Augenschein zu nehmen. Der Titel der Erzählung „Asylsuche“ von Esad Babačić verspricht eine fiktive Heimatsuche, während der mit dem Internationalen Journalistenpreis ausgezeichnete Martin Leidenfrost seine Sicht auf „Eine burgenländisch-slowakische Liebe“ darlegt.

Es lesen beteiligte AutorInnen

Beatrice Simonsen wurde 1955 in Wien geboren und wuchs an der burgenländisch-ungarischen Grenze auf. Nach dem Studium der Romanistik und Kunstgeschichte folgte 1980 die Promotion. Tätigkeiten in den Bereichen Museumspädagogik, zeitgenössische Kunst, Wirtschaft und Journalismus. Seit 1999 Literaturkritikerin für verschiedene Medien. 2005 Herausgabe von „Grenzräume. Eine literarische Landkarte Südtirols“. Seit 2013 Organisation eigener Projekte für „Kunst und ­Literatur“ (u.a. Literatur Raum im Bildhauerhaus in St. Margarethen).


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