Vortrag

Grenzlandgespräche


Der steirische herbst geht 2016 nicht nur metaphorisch an die Grenze. In der Südsteiermark ist das Grenzland künstlerisch im Fokus – aber auch kulinarisch, wie hier bei einem Abendessen mit ungewöhnlichem Blind Date.

Österreichs Grenze zu Slowenien kennt viele Geschichten: Einst war sie Kriegsschauplatz, später wurden ihr entlang Wanderwege und kürzlich Zäune errichtet. Wie die Grenze wohl im Herbst 2016 aussehen wird? Es ist ein kontroverses Thema und weil beim Reden die Leut’ z’sammen und beim Essen am besten ins Reden kommen, laden space and place und der steirische herbst zum Social Dining nach Leutschach.

Die „Grenzlandgespräche“ sind Blind Dates der besonderen Art. Hier trifft man Menschen, mit denen man sonst wohl nicht so oft essen geht. Personen, die über die gegenwärtige Situation erzählen und darüber, wie es früher mal gewesen ist, im Grenzland. Geladen werden Bürgermeister, Weinbauern, Kunstschaffende und viele andere, um bei einem Dreigangmenü aus regionalen Spezialitäten mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Dazu gibt es ein Fragenmenü, das in ein tiefes Gespräch über Weltumspannendes und Alltägliches verwickeln wird.

Die Grazerin Monika M. Kalcsics hat für ihre Ö1-Dokumentationen und -Reportagen internationale Preise erhalten. Der Brite Eugene Quinn ist Urbanist und Erfinder der Vienna Ugly Walks. Beide leben in Wien und betreiben die urbane Organisation space and place, die die Dialoge beim Dinner in einen künstlerischen Fokus bringt. Die „Grenzland­gespräche“ sind eine Einladung an alle, die gerne in einem außergewöhnlichen Rahmen die Perspektive wechseln.

In deutscher und englischer Sprache


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