Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Grenze – Das Land zwischen Nationen


Die in der Gruppenausstellung präsentierte Fotoreportage beschäftigt sich mit Trennlinien und nationalen Identitäten. Im Rahmen der Ausstellung wird auch das Fotobuch zum Projekt vorgestellt.

„Eine Grenze ist keine Linie.
Wenn man von Grenzen spricht, muss man vom Raum dessen sprechen, was sich um das eigentliche, künstliche Konstrukt befindet.

Grenzen sind per se mehr als reine, räumliche Markierungen, die Staaten und damit auch Verwaltungsräume voneinander trennen. Sie be-grenzen nicht nur Gesetze und soziokulturelle Identitäten, sondern sind ebenso Quelle von Ängsten und Konflikten und damit Zeitzeugen politischer Entwicklungen.
Eine Grenze soll das voneinander trennen, was per Definition nicht zusammengehörig scheint, egal ob man diese Unterscheidung politisch, soziologisch, geographisch, kulturell oder historisch anlegt.

So statisch räumlich erkennbare Grenzgebiete auch sein mögen, so dynamisch sind hingegen die Prozesse, die sich grenzüberschreitend abspielen.
Grenzen sind ebenso Erfahrungsräume, denen sowohl eine Form von Tristesse und Benachteiligung zugesprochen werden kann, als auch ein großes Potential für kulturellen oder ökonomischen Austausch.“


Vergangene Termine