Theater

Grazer Nächte der Erzählkunst 2015


Märchen erzählen? In Zeiten wie diesen, zwischen IS Terror, Flüchtlingsströmen und Klimawandel??? Ja, finden wir, gerade in Zeiten wie diesen brauchen wir Märchen und Geschichten mehr denn je!!! Vor allem wir Erwachsenen.

Es gibt kaum eine Sprachkunst, die so stark innere Zuversicht und Hoffnung auf einen guten Ausgang aktiviert.

Märchen stimulieren unseren Sinn für das, was noch nicht ist, aber sein könnte:
Das “Meer der Geschichten” ist ein unbegrenzter Pool an innovativen Ideen.
Und: Märchen binden uns wieder ein in eine gleichsam kosmische Zugehörigkeit.
Wir sind nicht isolierte Monaden sondern lebendige Teile eines pulsierenden Netzwerks.
Wenn wir unser Herz öffnen, kommt Hilfe, kommt Kraft, kommt Energie, zeigen sich Lösungen, an die wir zuvor nicht gedacht hatten.

Der Schweizer Märchenforscher Max Luethi nennt „Allverbundenheit“ ein Strukturmerkmal der literarischen Gattung „Volksmärchen“:
„Es ist als wollte uns das Märchen versichern: Auch wenn du selber nicht weißt, woher du kommst, wohin du gehst, wenn du nicht weißt, welche Mächte auf dich einwirken und wie sie es tun, du darfst sicher sein, dass du in sinnvollen Zusammenhängen stehst.“
Deshalb nennen wir die Grazer Nächte der Erzählkunst 2015: “Wo du noch nie warst”.

Programm:

Do 19. und Fr 20. November je 19 Uhr 30
Die Liebe, die Lüge, das Nichts und die Kuh…

Geschichten zum Hirnverrücken und Herzentzücken
Ein liebevoller Grenzgang mit Aron Saltiel und Frederik Mellak

Fr 27. und Sa 28. November je 19 Uhr 30
Die Tür ist offen. Wirst du eintreten...

Erzählkunst mit Odile Neri-Kaiser und Frederik Mellak
Musik: Anna Hrozny-Kügerl, Harfe, Flöte, Dudelsack, Gesang

Anmeldung erbeten unter 0699 12197373


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