Theater

Grand Hotel Palace



Marc Camoletti, Erfolgsautor von Komödien wie „Boeing, Boeing“ oder „Hier sind Sie richtig“, entführt das Publikum diesmal in das schicke Leben eines französischen Nobelhotels, das so schick gar nicht ist.

Eve hat soeben eingecheckt, im „Grand Hotel Palace”. Doch für den gewieften Concierge Jean ist es ganz offensichtlich: Eve ist kein gewöhnlicher Gast. Sein geschultes Auge verrät ihm sofort, dass diese Frau nur hier ist, um sich einen reichen Mann zu angeln. Umso besser, denn auf diese Aufgabe hat er sich spezialisiert. Und er hat auch schon einen Plan. Natürlich muss Eve erst noch etwas an sich arbeiten, die Frisur sitzt nicht so recht und auch die Koffer verraten ihre wahre Herkunft. Aber vor allem darf ihr Freund Alain sich im Hotel nicht blicken lassen. Auch wenn Eve das alles nur für ihn und den Traum von einer kleinen Autowerkstatt macht. Alain ist manischer Spieler, notorisch knapp bei Kasse, aber vor allem ist er in seinem Männerstolz gekränkt. Erst als ihm aufgeht, dass es um seinen Vorteil geht, verspricht er, sich vom Hotel fernzuhalten. Gesagt und nicht getan!

Inzwischen hat Jean auch schon das passende Opfer für Eve im Auge: Robert aus den USA. Er handelt mit synthetischen Steinen und hat damit Millionen verdient. Der Plan scheint aufzugehen, denn Robert ist schon am ersten Abend bereit, die Hotelrechnung für die bezaubernde Eve zu übernehmen. Dass er ihr am nächsten Morgen gleich noch einen Heiratsantrag macht, damit hat Eve nicht gerechnet. Nun steht sie vor der Entscheidung: Geld oder Liebe? Robert oder Alain? Ist es tatsächlich so einfach sich einen steinreichen Mann zu angeln? Oder ist hier irgendetwas faul?

Besetzung:

Jean, Concierge Olaf Salzer
Eve Berteaud Yael Hahn
Robert Winston Antony Connor
Annabelle Kristina Kahlert
Alain Martin Brunnemann
Arthur Magnus Pflüger
Bobby, Barkeeper alias Inspectrice Jobin Ute Hamm

Regie Christoph Batscheider
Bühne & Kostüme Isabel Graf
Musik Fabio Buccafusco
Licht Marcel Busa
Dramaturgie Christoph Batscheider
Regieassistenz Michael Winiecki
Maske Andrea Linse