Neue Klassik

Gottfried von Einem - Hommage: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft


Im Zentrum dieses Programms stehen die späten kammermusikalischen Werke von Gottfried von Einem: das Flötenquartett, Solostücke für Cello sowie sein letztes Werk, ein Streichtrio, nebst Werken seiner Schüler H.K. GRUBER und DIETER KAUFMANN sowie der jüngeren Generation.
Gottfried von Einem ist in erster Linie als Opernkomponist bekannt, sein eigenwilliges Spätwerk, das unabhängig von jeglichen Schulen von einem eigenen Stil und einer Knappheit geprägt ist, wird relativ selten gespielt. Als Lehrer vermittelte er handwerkliches Können und Eigenständigkeit: seine zwei Schüler schlugen ganz individuelle, selbstständige Wege ein, die sich kaum einordnen lassen: Das Sarkastisch-kabaretthafte bei H.K GRUBER („Gioco a tre“), und das Politische bei DIETER KAUFMANN („Berceuse“) wird nun mit lyrischen, weniger bekannten Kammermusikwerken kontrapunktiert, und zwar durch:

Das großangelegte Flötenquintett von AKOS BANLAKY– der sein Handwerk bei dem Gruber-Mitstreiter Kurt Schwertsik erlernt hat, und für dieses Hommage-Programm gesamtverantwortlich ist – zeugt von volksmusikantischer Inspiration, WOLFRAM WAGNERS spielfreudiges Flötentrio kontrastiert mit einem hochkonzentrierten Duo für Flöte und Klavier von MAXIM SELOUJANOV („Seine Musik kann kraftvoll-dynamisch sein oder kaleidoskopisch-vielfarbig, insistierend-bohrend oder lyrisch-verhalten, konzentriert-expressiv oder bunt-assoziativ. Dabei bewegt sich Seloujanov jenseits postmoderner Beliebigkeit und Oberflächlichkeit.“ Christian Ude)

Flöte: MARTIN ROTTER
Violine: ELENA ROZANOVA
Viola: JACQUELINE KOPACINSKI
Cello: LILYANA KEHAYOVA
Klavier: REINHARD SCHOBESBERGER

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