Jazz

Gonzalo Rubalcaba, Klavier


In seinen Konzerten überzeugt der mittlerweile vierfache Grammy-Gewinner durch dichte Improvisationen und eine stilübergreifende Melodik. Nahtlos durchspielt er technisch virtuos klassische, jazzige und kubanische Musikformen.

Musik ist auf Kuba ein zentrales kulturelles Element. Gerade die Hauptstadt Havanna wird allerorts durchströmt vom Rhythmus und Klang der kubanischen Musik. Hier wurde Gonzalo Rubalcaba 1963 geboren. Seine musikalische Ausbildung begann schon früh: bereits als Fünfjähriger hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt, damals noch am Schlagzeug. Einige Jahre, zahlreiche Konzerterfahrungen sowie Studien in Percussion, Klavier und Komposition später, wurde der junge Jazzpianist von niemand Geringerem als Dizzy Gillespie entdeckt. Sir Simon Rattle hält ihn für «den begabtesten Pianisten dieses Planeten.» (The Guardian) Und auch Charlie Haden protegierte das Ausnahmetalent, das schnell in aller Munde war und auf den Jazzfestivals in Havanna, Montreal und Montreux brillierte. Seither gehört Gonzalo Rubalcaba, dessen Klavierspiel sich durch einen enormen melodischen, harmonischen und rhythmischen Einfallsreichtum auszeichnet, zu den wichtigsten Persönlichkeiten der afrokubanischen Jazzbewegung.

Gonzalo Rubalcaba selbst sieht das Klavier «als Teil der Percussion-Familie», weswegen mitreißende perkussive Elemente sein Spiel durchziehen. Besonders in seinen Soloabenden berauscht Gonzalo Rubalcaba seine Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder aufs Neue. Vor fünf Jahren glänzte er das letzte Mal im Wiener Konzerthaus – damals im Trio. Jetzt kann sich sein Wiener Publikum darauf freuen, wenn der virtuose Jazzpianist zu seinem ersten Solokonzert wieder hierher zurückkehrt und erneut in die Tasten greift.


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