Klassik

Goldegg Quartett & Simon Reitmaier


Das Goldegg Quartett wurde im Oktober 2013 in Wien gegründet und besteht aus vier jungen Musikerinnen, die bereits eine beachtliche nationale und internationale Karriere aufzuweisen haben. Sie haben u.a. bei Professoren wie Dora Schwarzberg, Robert Papavrami, Clemens Hagen und Roswitha Randacher studiert. Ein besonderer Mentor stellt für das junge Quartett Univ. Prof. Johannes Meissl dar, welcher sie seit ihrer Gründung musikalisch betreut. Alle Mitglieder des Quartetts sind Gast bei renommierten Festivals wie z.B. dem Edinburgh Festival, den Salzburger Festspielen, dem Progetto Martha Argerich und dem Bergerac Festival. Dadurch ergab sich auch die individuelle Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern wie u.a. Sophie Pacini, Martha Argerich, Fazil Say, Martin Grubinger, Jean- Philippe Collard und Tamara Atschba.

Louise Chisson wurde in Bordeaux geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie Violine zu spielen und lernte zunächst bei Professor Robert Papavrami. Danach setzte sie ihr Studium mit der großen Geigerin Dora Schwarzberg, an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien fort. Louise Chisson fühlt sich seit jungen Jahren auf der Bühne wohl. Sie hebt sich mit ihrer wagemutigen Repertoirewahl und ihrer Spieltechnik bei Solo-Auftritten mit den 24 Paganini-Capricen, den Sonaten von Ysaÿe, Bach und Prokofiev von dem Mainstream der Violinszene wohltuend ab. Auch Kammermusik ist ein wichtiger Teil ihres musikalischen Lebens. Wegen ihrer besonders innigen Liebe zu den großen Kammermusikwerken und ihrem Wunsch, ihr Repertoire ständig zu erweitern, legt sie besonderen Wert auf die Werke des 20. Jahrhunderts. Ihre erste CD-Veröffentlichung beim Label Gramola mit der georgische Pianistin Tamara Atschba ist den Komponisten Janáček, Prokofiev und Poulenc gewidmet.

Petra Kovačič, 1990 geboren, begann mit ihrem ersten Geigenunterricht bei Prof. Jurij Križnič im Alter von fünf Jahren. Weitere musikalische Ausbildung erhielt sie an der höheren Schule für Musik und Ballet Ljubljana in der Klasse von Prof. Jernej Brence. Seit 2009 studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse der anerkannten Solistin und Violinpädagogin Prof. Roswitha Randacher. Petra Kovačič machte mit Preisen nationaler und internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam: TEMSIG 2006 - nationaler Wettbewerb für junge slowenische Musiker (Goldener Preis und 2. Preis), TEMSIG 2009 (Goldener Preis und 1. Preis), Etude i skale Zagreb 2007 (1. Preis), Alfredo e Vanda Marcosig 2011 (2. Preis), etc.. Während ihres Studiums in Ljubljana erhielt sie die Škerjanc Auszeichnung; ein Preis für junge und begabte slowenische Musiker. Petra Kovačič konkzertierte als Solistin u.a. mit dem Sinfonischen Orchester der höheren Schule für Musik Ljubljana, dem Kammerorchester Camerata Labacensis, dem Streichorchester Junge Solisten Ljubljana sowie in diversen Kammermusikgruppen. Sie tritt regelmäßig in Slowenien als Gast bei allen wichtigen Musikfestivals, u.a. dem Festival Ljubljana, Festival Bled, Imago Sloveniae, Ars Haliaeti sowie in Italien, Croatien und Österreich auf. Seit Gründung des Streicherkammerorchesters Junge Solisten Ljubljanain 2010 ist sie Stimmführerin der 2. Geigen. Weitere Orchestererfahrungen hat sie im Gustav Mahler Jugendorchester gesammelt, wo sie 2014 tätig war. Seit Februar 2016 ist Petra Kovačič Mitglied des Ensembels der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Sie vertieft ihr Wissen und Können darüberhinaus durch die Teilnahme an Meisterkursen bei erfolgreichen und berühmten Musikpersönlichkeiten.

Seit ihrer Kindheit tritt Nora Schwarzberg-Romanoff als Solistin und Kammermusikerin auf angesehenen Bühnen und internationalen Festivals auf - dazu zählen die Salzburger Festspiele, das Wiener Konzerthaus, die Salle Pleyel in Paris, Teatro Colon in Buenos Aires, das Progetto Martha Argerich und viele andere. Sie tritt regelmäßig mit Größen wie Martha Argerich, Mischa Maisky, Gabriela Montero, Lilya Zilberstein und Lily Maisky auf. Seit 2002 hat Nora sich ausschließlich der Viola verschrieben und begann ihren Weg als Solistin und begehrte Kammermusikerin. Geboren 1985 in New-York wuchs sie in Wien auf, wo sie auch ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst abschloss. Nora ist eine der Musikerinnen, die seit dessen Gründung beim preisgekrönten Podium Festival Esslingen mitwirken - zwei der jüngsten dieser Festivals in Europa hat sie selbst mitbegründet. Sie ist Mitglied des "Ensemble LUX", das sich als Streichquartett der Aufführung neuer Musik widmet sowie des von ihr mitbegründeten Goldegg Quartetts. Zahlreiche ihrer Auftritte beim Progetto Martha Argerich wurden von EMI/Warner veröffentlicht und wurden zum GRAMMY nominiert - sie ist auch auf CD ́s der Labels Gramola und NAXOS sowie zahlreichen Radiomitschnitten zu hören. Nora spielt auf einer Viola von Pietro Pallotta aus dem Jahr 1790, die ihr großzügiger Weise von Lady Margaret Kagan gestiftet wurde.

Gundula Leitner, 1989 in Oberösterreich geboren, erhielt ihren ersten Cellounterricht an der Landesmusikschule Neuhofen. Am Brucknerkonservatorium Linz studierte sie Hauptfach Violoncello bei Univ. Prof. Wilfried Tachezi. 2000 setzte sie ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg zunächst im Vorbereitungslehrgang, danach im Konzertfachstudium fort. 2009 wechselte sie in die Klasse von Univ. Prof. Enrico Bronzi. 2011 schloss sie das Bachelorstudium mit Auszeichnung ab. 2012 bis 2013 studierte sie in der Klasse von Univ. Prof. Clemens Hagen, bei welchem sie ihre Masterprüfung mit Auszeichnung abschloss. Sie erhielt ein Arbeitsstipendium vom Wissenschaftsministerium in Wien für ein postgraduiertes Studium im Fach Kammermusik an der Musikuniversität Wien bei Univ. Prof. Johannes Meissl. Gundula Leitner hat mehrere Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Maria Kliegel und Heinrich Schiff besucht.Sie erhielt mehrfach einen 1. Preis und Sonderpreis des Wettbewerbes Prima la Musica, einen 3. Preis und Sonderpreis beim Internationalen Alpen Adria Wettbewerb in Gorizia und einen 3. Preis beim Enrico Mainardi Wettbewerb Salzburg. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Orchester Pro Musica Salzburg, dem Sinfonieorchester des Mozarteum Salzburg, dem Universitätsorchester der Stadt Bochum, und diversen Jugendorchestern auf. Konzerte führten sie durch ganz Europa u.a. zu Festivals und in Konzertsäle wie den Gläsernen Saal des Musikvereins Wien, den Großen Saal der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, sowie bei den Meisterinterpreten von morgen im Brucknerhaus Linz, Konzerte im Rahmen der Salzburger Festspiele und dem Edinburgh Festival. Von September 2014 bis April 2015 war sie Akademistin an der Komischen Oper Berlin. Sie substituiert immer wieder bei der „Camerata Salzburg“, dem „Mozarteum Orchester Salzburg“ und dem „Radio Sinfonie Orchester Wien“. Ab Juni 2015 ist sie Substitutin bei den Wiener Philharmonikern. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u.a. Martin Grubinger, Daniel Auner, Marian und Liv Migdal, Fazil Say, Barbara Bonney und Sophie Pacini. Im Rahmen zweier Lesungen arbeitete sie Karl Markovics und Birgit Minichmayr.

Simon Reitmaier, geboren in Tirol, Studium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Alois Brandhofer und an der Privatuniversität Johannesgasse Wien bei Matthias Schorn, Abschluss mit Auszeichnung. Er ist Preisträger bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, Soloklarinettist in verschiedenen Orchestern: Camerata Europae, Sinfonietta Baden, Kammerorchester Interregional, Bläserphilharmonie Salzburg u.a. Solistische Tätigkeit mit den Duisburger Philharmonikern, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, dem Amadeus Consort Salzburg, dem Orchester 1756 und den Budapester Virtuosen. Umfangreiche Kammermusiktätigkeit mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, dem NDR Hamburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem RSO Wien, den Salzburger Solisten, dem Twins Quartett u.a.. 2009 Überreichung des START-Stipendiums des österreichischen Kulturministeriums. Im Juni 2013 debütierte Simon Reitmaier in der Carnegie Hall in New York. Weitere Konzerte gab er in vielen Ländern Europas sowie in Japan, Taiwan und Russland. 2011 Gründung des Ensembles AIRstaunlich. Simon Reitmaier wirkte bei zahlreichen CD-, Rundfunk- und TV Produktionen mit. Im Herbst 2014 veröffentlichte er die Solo CD Im Atem der Zeit – Musik für Klarinette Solo.
Der österreichische Komponist Ernst Ludwig Leitner komponierte im Sommer 2014 sein Klarinettenkonzert für Simon Reitmaier - UA April 2016 (concert hall arlberg 1800) mit den "Salzburg Chamber Soloists" unter der Leitung von Lavard Skou-Larsen.

Martin Ferdiny, 1966 in Schwarzach im Pongau geboren, studierte am Mozarteum in Salzburg Musikpädagogoik und Instrumentalmusikpädagogik (Klarinette und Klavier) und absolvierte 1990 mit Auszeichnung. Seine Diplomarbeit schrieb er bei Professor Ernst Ludwig Leitner, den er auch zu seinen wichtigsten Lehrern zählt. Nach vier Unterrichtsjahren an diversen Gymnasien und Musikschulen beendete Ferdiny die Lehrerlaufbahn und begann beim ORF Salzburg, zunächst als Radiomoderator und Musikredakteuer, ab 2005 als TV-Moderator. Aktuell präsentiert er auf ORF2 die Magazine “heute mittag“ und “heute österreich“. Daneben ist er als Klarinettist, Pianist und Arrangeur vielfältig musikalisch engagiert, auch mit Bühnen- und Kabarettmusiken u.a. für das Salzburger Landestheater. 1996 gründete Ferdiny sein eigenes Tonstudio samt CD-Label und produzierte seither zahlreiche Aufnahmen und CD’s u.a. für den ORF und den Bayerischen Rundfunk.
Seit 1998 ist er Leiter und Arrangeur der Soul-Band "FUN-tastic", er konzertiert regelmäßig mit dem Universtätsorchester Salzburg, sowie im Duo „soulaffair“ gemeinsam mit seiner Ehefrau Tina, Starmania Finalistin der ersten Staffel.


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