Jazz

GoGo Penguin



Das in Manchester ansässige Klaviertrio GoGo Penguin , bestehend aus Pianist Chris Illingworth, Bassist Nick Blacka und Schlagzeuger Rob Turner und ist bekannt für deren hypnotischen Melodien, viszeralen Basslinien und extasischen Rhythmen.

Die britische Industriestadt Manchester hat sich mit unterschiedlichsten Bands auf die Landkarte gebracht. Das Spektrum reicht da von 808 State bis Barcley James Harvest, von Oasis bis zu den Stone Roses, von Elbow bis I Am Kloot. Von Jazzformationen hörte man am europäischen Festland bislang wenig.

Das 2012 gegründete Pianotrio GoGo Penguin hat das geändert. Ihre düstere Ästhetik reflektiert ihren Herkunftsort ideal. Und noch eines ist wichtig: Chris Illingworth, Rob Turner und Nick Blacka verstehen sich als führerloses Trio. Die Extemporation von Piano, Baß und Schlagzeug sind gleich wichtig.

Als Inspiration dienen vielfach elektronische Soundwelten, die die Burschen auf ein akustisches Level herunterbrechen. Ihre Einflüsse reichen von Brian Eno zu Massive Attack, von Squarepusher zu Aphex Twin. Ein Schuss Debussy und Schostakowitsch ist auch dabei.

Das Debütalbum „Fanfares“ entlockte den Kritikern 2012 viel Jubel. Der Nachfolger „v2.0“ wurde sogar für den prestigeträchtigen Mercury Price gelistet. Seit 2015 ist das vielversprechende Trio bei Blue Note Frankreich unter Vertrag.

Ihre einzigartige Musik wird als akustisch-elektronisch beschrieben, ihre Wurzeln aber liegen im Rock, Jazz und Minimalismus, in Game Soundtracks und Glitchy-Electronica. Ihr aktuelles Album „A Humdrum Star“ wurde im Februar 2018 veröffentlicht.