Kunstausstellung · Architektur Ausstellung

Global-Lokal - Moderne Iranische Architektur


Die aktuelle Architekturszene des Irans entwickelte sich seit der islamischen Revolution im Jahre 1979, aufbauend auf konträren Theorieansätzen, in pluralistischer Weise und vermag interessante internationale Entwicklungstendenzen vorzuweisen.

Der Iran, mit fast über 80 Millionen Einwohnern und seiner alten Geschichte ist heute, mehr denn je, ein Schauplatz gewaltiger kultureller und politischer Spannungen und Veränderungen. Es handelt sich, gesellschaftspolitisch betrachtet, um ein ausgeprägtes Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen tradiertem Erbe und modernen, zeitgemäßen Aufgabenstellungen, die es zu bewältigen gilt. 

Die aktuelle Architekturszene des Irans entwickelte sich seit der islamischen Revolution im Jahre 1979, aufbauend auf konträren Theorieansätzen, in pluralistischer Weise und vermag interessante internationale Entwicklungstendenzen vorzuweisen. Vor allem im letzten Jahrzehnt wurde im Iran beachtlich viel gebaut, so dass der Iran aus internationaler Sicht auf eine pulsierende, lebendige Architekturszene verweisen kann. Der Verleih des „Agha Khan Award" für Architektur im Jahr 2016 an eine junge, iranische Architektin, ist ebenfalls eine Bestätigung für kreative Projekte im Iran. Der Architektur Raumburgenland präsentiert die entstandenen Ergebnisse der Teilnehmerinnen einer Lehrveranstaltung an der TU Wien unter der Leitung von Dr. Negar Hakim und Dr. Ulrike Herbig und gibt einen Überblick über die Stationen des Weges moderner Architektur in Iran.

Konzept und Gestaltung: Negar Hakim, Hannah Fally, Christina Winkler
Kuratorinnen: Negar Hakim, Ulrike Herbig


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