Diverses · Sport

Global 2000 Fairness Run


Am 18. Juni 2015 geht der Global 2000 Fairness Run mit mehreren Laufdisziplinen und einem bunten Rahmenprogramm auf der Wiener Mariahilfer Straße in die zweite Runde.

Unter dem Motto
„Faire Produktionsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie. Jetzt!“ werden konkrete Maßnahmen, mehr
Transparenz und Verantwortung von Handel und Markenfirmen und politischen Verantwortlichen eingefordert.
Bereits am 30. Mai 2015 bietet die WIEN ENERGIE Barfuß-Challenge am Uni Campus im Alten AKH eine Gelegenheit,
aktiv ein Zeichen für faire Produktionsbedingungen in der Sportbekleidungs- und Schuhindustrie zu setzen – und
unfaire Sportschuhe schon mal an den Nagel zu hängen. Anmeldung ab sofort unter www.fairnessrun.at/anmeldung
Mehr als 60 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter sind in der globalen Textilindustrie beschäftigt. Auch in der
Sportbekleidungsindustrie schuften tausende von ihnen unter schwierigsten Bedingungen zu Löhnen, die kaum zum
Leben reichen. Nicht zuletzt als Reaktion auf das tragische Unglück in der Rana Plaza Textilfabrik in Bangladesch, das
2013 mehr als 1.100 Todesopfer forderte, wurden neue Initiativen zur Beseitigung der Missstände in den Fabriken
gesetzt: Gewerkschaften und NGOs fordern die Bezahlung von Existenzlöhnen, mehrere Gütesiegel belegen
ökologische Verträglichkeit oder soziale Mindeststandards. Doch bis die Bezahlung von existenzsichernden Löhnen
und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften für die ArbeiterInnen zum Standard werden, bis die giftigsten
Chemikalien aus den Produktionsstätten und aus den Abwässern verschwinden, ist es noch ein weiter Weg.
Weil es nicht egal ist… Mitmachen beim GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN 2015
„Überall dort, wo die Textilindustrie vertreten ist, findet man neben Umweltschäden durch gefährliche Chemikalien
auch systematische Ausbeutung von ArbeiterInnen und die Missachtung grundlegender Menschenrechte“, bestätigt
Veranstalter und Ultra-Langstreckenläufer Jürgen Smrz. Darum ist es auch beim Kauf von Sportbekleidung wichtig,
Produktionsbedingungen zu hinterfragen und auf Zertifikate zu achten, die einen würdigen Umgang mit Mensch und
Natur in den Herstellerländern gewährleisten. Auch in der Schuh- und Sportschuhindustrie sind die
Produktionsbedingungen alles andere als fair und nachhaltig. Seit Anfang 2015 setzt sich GLOBAL 2000 im Rahmen des
Projektes „Change your Shoes“ zusammen mit internationalen Partnern für mehr Gerechtigkeit und die Einhaltung
von Umweltstandards in der Schuhproduktion ein. „Mit ihrer Teilnahme am GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN können
Konsumentinnen und Konsumenten aktiv zum Ausdruck bringen, dass es ihnen keineswegs egal ist, unter welchen
Bedingungen Laufkleidung und Sportschuhe hergestellt werden“, so der Appell von Martin Aschauer von GLOBAL
2000.

Laufend Engagement zeigen – mitten auf der Mariahilfer Straße
Die Veranstaltung, die vergangenes Jahr zum ersten Mal mit großem Erfolg auf der Donauinsel stattgefunden hat,
übersiedelt am 18. Juni auf die Wiener Mariahilfer Straße und verwandelt diese einen Tag lang in eine „Fair Fashion
Zone“. Während der Vormittag ganz im Zeichen der ARA 4 KIDS Laufbewerbe für Kinder und Schulen steht, beginnt
das Abendprogramm ab 19.00 Uhr mit der barrierefreien all I need - Fairnessrunde für alle: auch Teilnehmerinnen und
Teilnehmer mit Rollstuhl sowie Eltern mit Kinderwagen sind aufgerufen, mitzumachen. Als sportlicher Höhepunkt
stehen ab 20.00 Uhr der 5 km lange PRO PLANET-Lauf, die 2x2,5 km-FAIRTRADE-Staffel sowie der 2,5 km-Nordic
Walking Bewerb auf dem Programm.


Vergangene Termine