Theater

Glaube Liebe Hoffnung


Elisabeth steht ganz alleine da und kämpft darum, in einem menschenwürdigen Leben Fuß zu fassen. Doch sie hat kein Geld und ohne Geld kriegt sie keinen Gewerbeschein und ohne Gewerbeschein keine Arbeit. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und glaubt hoffnungsfroh an ihre Zukunft.
Sie trifft auf einen tierliebenden Beamten, der sich menschlich zeigt und ihr Geld für den Gewerbeschein borgt, das sie aber dazu verwendet, eine Strafe für das Handeln ohne Gewerbeschein zu bezahlen. Eine kleine Notlüge mit fatalen Folgen…



Im Grunde wollen wir doch alle nur eins: authentisch leben, aber es wird uns so schwer gemacht. Knallhart und mit der unaufgesetzten Komik des Absurden schält sich aus dem Spiel der Figuren der Zustand einer Gesellschaft, die auf Toleranz, Solidarität und Mitmenschlichkeit verzichtet. Und so widerfährt auch Elisabeth keine Gerechtigkeit, denn die Richter (auch die selbsternannten), sie richten und richten und richten alles zugrunde, den Glauben, die Liebe, die Hoffnung.



Theaterstück von Ödön von Horváth



SCHAUSPIEL & GESANG Julia Frisch, Rudi Müllehner, Andrea Schnitt, Eugen Victor INSZENIERUNG Cornelia Metschitzer SUJET & GRAFIK & FOTOGRAFIE Bernhard Mayer PRODUKTION Tribüne Linz



SONDERVORSTELLUNGEN FÜR SCHULKLASSEN AUF ANFRAGE (15+).


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