Kunstausstellung

Giselbert Hoke


Vom Landeskrankenhaus Villach bis zur Aufbahrungshalle am Waldfriedhof St. Martin – quasi von der Wiege bis zur Bahre – kein anderer Kärntner Künstler ist in der Stadt Villach so präsent wie Giselbert Hoke.

Giselbert Hoke verbindet mit der Stadt Villach eine sehr lange und wechselvolle Geschichte.

Hoke war sechsundzwanzig Jahre alt, als er 1953 den Auftrag erhielt die neuerbaute Aufbahrungshalle in St. Martin mit Fresken auszustatten. Bald schon erregten diese Fresken den Unmut der Behörden, mussten auf amtliche Weisung hin verhängt werden und wurden dadurch schwer beschädigt.

Ohne dass es offen ausgesprochen wurde, galt Hoke als „entarteter Künstler“.

Damit hatte Villach bereits drei Jahre vor Hoke's Klagenfurter Bahnhofsfresken seinen Kunstskandal.

Jahrzehnte später, 1990, in einer Atmosphäre großer Akzeptanz und Achtung arbeitet Giselbert Hoke im Landeskrankenhaus Villach. Hier entsteht ein Werk in vollkommener Schönheit und Klarheit, große Emailwände vor allem im Eingangsbereich und als Höhepunkt die Gestaltung der kleinen Krankenhauskapelle mit ihrem Altar aus 36 Emailtafeln.

Die Galerie Freihausgasse widmet Giselbert Hoke zum ersten Mal in ihrem zwanzigjährigen Bestehen eine große Ausstellung und zeigt Ausschnitte aus dem Gesamtwerk des großen Kärntner Künstlers.

Auf den Spuren Giselbert Hokes:

Während der Ausstellungsdauer werden Führungen zum Landeskrankenhaus und weiter zur Aufbahrungshalle am Waldfriedhof angeboten.
Vernissage: Giselbert Hoke
Klanginstallation und Live Improvisation:
Klaus Karlbauer, Elektronik und Bassklarinette


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