Klassik

Girardi Quartett - Chopin im Exil


Frédéric Chopin: Mazurken in Des (op. 20/3), b (op. 24/4) und cis (op. 63/3)
Polonaise in As, op. 53, Andante spianato & Grande Polonaise Brillante in Es, op. 22
Klavierkonzert Nr. 2 in f, op. 21 in der Fassung für Klavier und Streichquartett

Briefe von Chopin und Zeitgenossen

Aleksandra Mikulska, Klavier
Girardi Quartett:
Harald Martin Winkler, Violine
Raphael Kasprian, Violine
Christian Marshall, Viola
Ruth Winkler, Violoncello
Julius Feldmeier , Lesung

Als ihm der Polnische Aufstand 1830 die Rückkehr in die Heimat verwehrte, lebte Chopin in Wien seine Verzweiflung aus – in tief bewegender Musik und in erschütternden Briefen. In die Klänge seiner Mazurken legte der Zwanzigjährige die Sehnsucht nach Polen hinein, in die mitreißenden Rhythmen seiner Polonaisen den heroischen Kampf seiner Landsleute. Die polnische Pianistin Aleksandra Mikulska spannt einen Bogen von Chopins Wiener Winter bis zu seiner Ankunft in Paris. Dort spielte er sein f-Moll-Klavierkonzert zur Quartettbegleitung von Baillot so hinreißend, dass den polnischen Exilanten die Tränen in die Augen stiegen.

Aleksandra Mikulska gehört zu den bedeutendsten Vertretern einer jungen Generation von Ausnahmepianisten. Die von Frédéric Chopin einst für das Klavierspiel geforderten Eigenschaften verkörpert sie in höchstem Maße: Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik. Ihre Interpretationen wurden mit zahlreichen internationalen Prämierungen ausgezeichnet, darunter dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau.

Als hochkarätiges Kammermusikensemble hat sich das Grazer Girardi Quartett längst einen festen Platz auf den Konzertpodien und Festivals in Österreich, Slowenien, Deutschland und Italien erspielt.


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