Jazz

Ginger Baker Jazz Confusion


Ginger Baker hat Musikgeschichte geschrieben Als Gründungsmitglied von Cream und Wegbereiter des modernen Schlagzeugspiels, ging Ginger Baker als einer der einflussreichsten Schlagzeuger in die Musikgeschichte ein.

Von 1966 bis 1968 spielte in der von Eric Clapton und Jack Bruce und ihm selbst gegründeten Spitzenformation mit dem Namen Cream. Das Besondere dieser musikalischen Vereinigung war, dass erstmals in der Geschichte des Pops, Schlagzeug, Bass und Gitarre gleichberechtigt nebeneinander spielten. Nach der Auflösung im Jahre 1968, wechselte Ginger Baker mit Eric Clapton zu Blind Faith in der die beiden gemeinsam mit Steve Winwood und Ric Grech, spielten.

Später wandte sich Ginger Baker immer mehr den afrikanischen Einflüssen in der Musik zu und siedelte dafür sogar nach Nigeria um. In Alben wie "Middle Passage" wurden die afrikanischen Einflüsse, aber auch arabische Rhythmen besonders deutlich. Nach der Auflösung der Baker's Airforce gründete er, gemeinsam mit den Brüdern Adrian und Paul Gurvitz die Baker Gurvitz Army, mit der insgesamt drei Alben und spätere Jazzeinspielungen entstanden.

Ginger Bakers Popularität kam unter anderem durch seine Art des Spielens zustande. So trug er enorm zur Verbreitung des Schlagzeugspiels mit zwei Bassdrums bei. Diese neue Art des Doppelbass, wurde zwar bereits von Louie Bellson erfunden, erlangte aber erst durch Ginger Baker einen großen Bekanntheitsgrad und fand darauf folgend auch eine Menge Nachahmer. Ginger Baker's Jazz Confusion besteht außer ihm selbst noch aus Saxophonist Pee Wee Ellis, der einstmals in der Van Morrison Band tätig war und mit Maceo Parker und James Brown spielte, dann dem britischen Bassisten Alec Dankworth, und dem Percussionisten Abass Dodoo, den Baker selbst in seiner jetzigen Wahlheimat Afrika entdeckt hatte. (Pressetext)

Ginger Baker: drums
Pee Wee Ellis: tenor saxophone
Alec Dankworth: bass
Abass Dodoo: percussion


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