Jazz

Gina Schwarz’ Pannonica Project feat. Angelika Niescier


Baroness Pannonica de Königswarter, eine Kämpferin, Mäzenin, Muse, Vertraute und innige Freundin vieler MusikerInnen wird oft liebevoll „die Jazzbaroness“ genannt.

Jazz verkörperte für sie Modernismus, Toleranz und das Gegenteil von Rassenwahn. Sie brach mit allen geltenden gesellschaftlichen Konventionen und setzte sich für Probleme benachteiligter schwarzer JazzmusikerInnen ein. Unter dem Motto „Starke Stimmen“ featured die aktuelle Porgy & Bess Stage Band mit dem „Gina Schwarz Pannonica Project“ neben österreichischen JazzmusikerInnen auch Gäste aus verschiedenen Ländern.

Seit circa zehn Jahren mischt Gina Schwarz, die von ihrem unbändigen Spiel- und Kompositionsdrang getriebene Ausnahme-Musikerin, die Jazzszene auf. Mit einem warmen, herzhaften, voluminösen Ton, einem wendigen, filigranen, kernigen und druckvollen Spiel besticht sie durch ihre elastischen Walking Lines und druckvollen Ostinatos – einerseits im Kollektiv fein nuanciert, andererseits solistisch phantasiegetränkt und melodiös.

Special guest: Angelika Niescier
Die Ausnahme-Musikerin gehört zu jenen außergewöhnlichen Frauen, die seit einiger Zeit der europäischen Jazzszene neue Konturen geben. Sie ist nicht nur eine zielstrebige Künstlerin mit unbändiger Energie, reichhaltiger Tonpalette und virtuoser Technik, sondern komponiert auch für Film, Theater, Big Band, Ballett und Sinfonieorchester. Niescier hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, darunter Nordrhein-Westfalens "Preis für junge Künstler" , war der erste "Improviser in Residence" in der renommierten Jazzstadt Moers und nun den Deutschen Jazzpreis/ Albert- Mangelsdorff-Preis. Mehrere ihrer CD-Produktionen wurden ausgezeichnet, u.a. zweifach dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ( „sublim III“ und „NYC FIVE“), jazzthing CD des Jahres (für „Quite Simply“) und dem Echo Jazz ("sublim III")


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