Theater

Fantomas Monster – Teil 2/Mexiko


Im November präsentieren die Künstler*innen Gin Müller, Jan Machacek, Miriam Balderas, Kaveh Parmas und Edwarda Gurrola im brut im Hamakom den zweiten Teil von FANTOMAS MONSTER.

Die Serie thematisiert und reflektiert die Erfahrungen von Künstlerinnen und Aktivistinnen mit realem Staatsterror, Widerstand und Flucht, erzählt aber auch humorvoll über mutige Rebellion, Funken von Hoffnung und die Notwendigkeit menschlicher Superheldinnen.
Im zweiten Teil der Livebühnenproduktion einer Graphic Novel geht die Reise von Wien nach Mexiko, das Land, in dem Superheld Fantomas als Comicfigur und Alternative zu amerikanischen Superman- und Batman-Figuren geschaffen wurde. Die mexikanische Erzählerin der Geschichte kehrt in ein von Drogenkriegen, Postkolonialismus und politischer Korruption geprägtes Klima zurück, um den Kampf gegen die Macht der Angst und des Vergessens aufzunehmen. Gemeinsam mit Fantomas begibt sie sich auf die Reise und will die Überreste ihres Bruders, eines der 43 verschwundenen Student
innen von Ayotzinapa, begraben. Kann ein Superheld wie Fantomas in einem Land, in dem nicht einmal Superhelden sicher sind, helfen?
Gin Müller ist Dramaturg, Performer und Queer-Aktivist und arbeitet an der Schnittstelle von Performancekunst und politischem Aktivismus. Jan Machacek ist Performer und Medienkünstler, neben seinen Livevideoperformances und Installationen entwickelt er Bühnenbilder und -videos. Edwarda Gurrola trat bereits als Kind im mexikanischen Fernsehen auf, seither war sie in unzähligen Theater-, Film- und TV-Produktionen zu sehen. 2015 war sie für den „Ariel“, den mexikanischen Filmpreis, als beste Hauptdarstellerin nominiert.
FANTOMAS MONSTER – Teil 2 ist die erste Zusammenarbeit der Künstlerinnen in dieser Konstellation gemeinsam mit den Schauspielerinnen Miriam Balderas und Kaveh Parmas.
Begleitend zur Performance von Teil 2/Mexiko ist im Foyer des Hamakom FANTOMAS MONSTER – Teil 1/Iran als Ausstellung zu sehen. Am 8. und 9. Dezember findet zudem ein Begleitprogramm mit Filmscreenings und Diskussionsrunden mit Menschenrechtsaktivist*innen statt.


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