Jazz

Gianni Coscia & Gianluigi Trovesi


"In cerca di cibo“, die "Suche nach Nahrung", meint die Suche nach den Wurzeln – eine lustvolle und unterhaltsame, jazzige und virtuose, emotionale und witzige musikalische Reise durch Italien.

Trovesi / Coscia sind so einzigartig, daß einem die Worte fehlen, um sie zu beschreiben. Es gibt einfach keine Kategorie, in die man sie stecken kann. Die Grenzen von U- und E-Musik verschwinden in einem Fluß von Kreativität. Nach der großartigen Platte "In Cerca di Cibo" (ECM 1703) dreht sich Ihr neues Album um Kurt Weill, vor allem um seine Oper "Mahagonny". Unorthodoxe Interpretationen von Weill-Stücken wechseln sich ab mit Improvisationen, während derer die beiden anscheinend von Weill geträumt haben.
"Das Problem dieser Platte ist, daß sie einen Anfang und ein Ende hat, während diese Art von Halbschlaf endlos weitergehen müsste...", schreibt Umberto Eco im Booklet.

Der Klarinettist Gianluigi Trovesi ist der große Star der italienischen Avantgarde-Szene. Gianni Coscia hat laut Umberto Eco das Akkordeon dem Tanzboden entzogen und in die Nähe der Freudenhäuser von New Orleans gestellt. In der Musik von Trovesi & Coscia fließt so ziemlich alles zusammen, was an Stilen innerhalb und außerhalb des Jazz möglich ist: italienische und sogar polnische Folklore, klassische Zitate, Jazz-Standards, Filmmusik... all das kann Ausgangspunkt für ihre Improvisationen sein. „Ich esse, wie ich spiele, ich knabbere von allen Tellern“, hat Trovesi das eigene Treiben einmal charakterisiert. und bei allen Experimenten: "es muß auch meiner Tante gefallen". http://www.gianluigitrovesi.com/


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