Jazz

Gianluca Littera


Gianluca Littera ist unangefochten der bedeutendste Mundharmoniker-Spieler unserer Zeit. Lange, bevor das Fernsehen in einer Casting-Show das Instrument zum musikalisch verzaubernden Heilsbringer eines vom Leben gezeichneten Hobbymusikers verklärte, schrieb kein Geringerer als Ennio Morricone Musik für Littera und seine Mundharmonika. Morricone schrieb damals auch Auftragskompositionen für Donaueschingen und erhielt dafür nach eigenen Aussagen in einem Interview rund 47 Cent pro Stunde. Mit der Musik zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ verdiente er 180.000 Doller pro Stunde. Der Interviewer: „Und da haben Sie sich für die Filmmusik entschieden?“ Morricone: „Erstaunlich, oder?“ Ebenso wenig erstaunlich ist die Entscheidung Litteras, seinen Job als Konzertmeister aufzugeben, um sich ganz dem doch eher weniger verbreiteten Instrument der Mundharmonika zu widmen. In Erl präsentiert Littera die überaus kontrastreiche Begegnung seiner Mundharmonika mit dem Kontrabass von Furio di Castri. Als Interpreten zweier komplett unterschiedlicher Welten bilden sie mit ihren Musikerkollegen eine perfekte Klangeinheit. „Double Breath“ – ein Abend mit Musik von Fauré, Tango, Latin Music und vielen weiteren Überraschungen aus Klassik, Weltmusik und Jazz.

Mundharmonika Gianluca Littera
Kontrabass Furio di Castri
Klavier Fabio Gorlier
Schlagzeug Mattia Barbieri


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