Ausstellung: Wissen

Gestrandet - Jugendliche Zuwanderer, Zugewanderte und Einheimische sprechen über Das Unheimliche


Birte Brudermann und Clara Peterlik führten von September 2015 bis Jänner 2016 Gespräche mit ca. 50 Jugendlichen zu den Begriffen »Das Unheimliche«, »Körper/Intimität/Autorität« und »Genuss«, um herauszufinden, wie unterschiedlich oder wie gleich die Ansichten von Jugendlichen, die in Österreich geboren bzw. aufgewachsen sind, im Vergleich mit den Ansichten von in Österreich »Neuangekommenen« in Bezug auf die besprochenen Begriffe/Themen sind.

Parallel zu den Gesprächen mit den Jugendlichen wurden Korrespondenzen mit den TheoretikerInnen Helmut Dahmer, Hanna Hacker und Erwin Pokorny geführt, die die Aussagen der Jugendlichen analysierten.
In der Ausstellung wird das Material der Gesprächsaufnahmen und Korrespondenzen akustisch und visuell präsentiert.

Birte Brudermann, Regisseurin in den Bereichen Theater sowie Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilm. Arbeitet in unterschiedlichen künstlerischen und fachübergreifenden Kollaborationen.
Clara Peterlik, Studium der Geschichte an der Uni Wien sowie Science Po Paris. Gestaltet die Radiosendung »Policoustic« bei Radio Campus; freie Journalistin.
Helmut Dahmer, Soziologe, Studium u.a. bei Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Ab 1974 Professor für Soziologie an der TU Darmstadt. 1968 bis 1992 leitender Redakteur und Mitherausgeber der psychoanalytischen Monatszeitschrift Psyche. Seit 2002 freier Publizist in Wien.
Hanna Hacker, Uni Wien und freie Wissenschaftlerin. Soziologin, Historikerin, Entwicklungswissenschafterin mit Arbeitsschwerpunkten in Postcolonial und Cultural Studies in feministischer und queerer Perspektive. Gastprofessuren, Lehraufträge und Forschungsaufenthalte u.a. in Kamerun, im Senegal, in Südafrika und an der CEU Budapest.


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