Theater

Gespräch wegen der Kürbisse



Der surreale Kürbis-Plausch dreht sich um unser aller Unsicherheiten in einer schonungslosen Welt.

Anna und Elisabeth sind Freundinnen. Die engsten Freundinnen. Oder zumindest waren sie das mal. An einem dystopisch anmutenden Ort feiern sie ihr Wiedersehen und tauschen sich aus. Über den letzten Urlaub, die Arbeit, die Familie. Wo genau sie sind und was sie dort tun, ist nur eine der Fragen, die man sich bald stellt. Ein Riss zieht sich durch die Unterhaltung und steigert sich zu einem absurd-groteskem Schlagabtausch. Themen werden angeschnitten und abgewürgt, Emotionen gehen unter und kochen über, es wird merkwürdig unangenehm. Heiße Diskussionen über die Rüstungsindustrie, den Mossad, Weltraummüll und Leichen im Mittelmeer mischen sich unter die Freundschaft, Realität und Fiktion verschwimmen. Doch an der Grenze zum Irrsinn liegt viel Wahrhaftigkeit und wer am Weg das Ziel verliert, der sollte einfach drüber lachen.

„Gespräch wegen der Kürbisse“ ist das Gewinnerstück der Autorentage Berlin 2016. Jakob Nolte zeichnet in seinem „Fest für zwei Schauspielerinnen“ die Miniatur einer neurotischen Gesellschaft. In seinem „bisher traurigsten Stück“ enthüllt und verhüllt der Autor mit kleinen Lügen und großen Wünschen private Ängste und politische Tragödien. Sein surrealer Kürbis-Plausch dreht sich um unser aller Unsicherheiten in einer schonungslosen Welt.

MIT Elena-Maria Knapp und Margot Mayrhofer
REGIE Julia Jenewein
AUSSTATTUNG Katharina Ganner
PRODUKTION Julia Jenewein, Verena Schopper
ASSISTENZ Philipp Rudig
PRESSE Michaela Senn
GRAFIK & FOTO Carmen Sulzenbacher
TECHNIK Marco Friedrich Trenkwalder,Lukas vom Hofe, Elias Howard

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