Vortrag

Gespräch: Re-Organising Work


"Re-organizing Work" widmet sich emanzipatorischen Perspektiven des Arbeitsverständnisses und der Arbeitsorganisation – von neuen ArbeiterInnenvertretungen und -organisationen bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen oder zur Verteidigung des Nichtstuns.

Gespräch im Rahmen der Ausstellung "Work it, feel it!"

Seit den 1970er Jahren findet eine massive Deregulierung der Arbeitswelt statt – viele ArbeiterInnen sind mit prekären Bedingungen und Selbstausbeutung konfrontiert. Automatisierung, Outsourcing sowie die Auslagerung der Produktion in Länder mit geringem Lohnniveau verschlechtern die Arbeitsverhältnisse durch eine Zuspitzung der Konkurrenz und die Gefährdung des Lohnverhältnisses selbst. Im Kontext der Krise der gewerkschaftlichen und parteibezogenen Vertretungen sowie der ideologischen Sakralisierung von Arbeit muss der Arbeitskampf neu konstituiert und die moralische Notwendigkeit von Arbeit hinterfragt werden.

Sprache: Englisch
Ort: Heuer am Karlsplatz

TODAY’S TOMORROWS
Diskursprogramm zur Ausstellung "Work it, feel it!"
Wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen? Wie kann man heute agieren, um das kapitalistische Selbstverständnis, Deregulierung sowie die geographische und genderspezifische Aufteilung der Arbeit in Frage zu stellen und Alternativen zu entwerfen?

Mi 21/6, 18 Uhr: Working the Body
Do 22/6, 17.30 Uhr: Performing Labour Power
Do 22/6, 18 Uhr: Rehearsing for the Future
Fr 1/9, 18 Uhr: Ergonomic Futures
Mi 6/9, 18 Uhr: Living Labour / Working Life
Do 7/9, 18 Uhr: Re-Organising Work


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