Theater

Gespenster


Regie: Axel Krauße
Bühne & Kostüme: Julia Ströder
Dramaturgie: Michael Hanisch
Deutsch von Angelika Gundlach
Produktion: Zimmertheater Tübingen (D)

Mit Robert Arnold, Agnes Decker, Endre Holéczy, Johannes Karl und Nicole Schneider

Frau Alving tut alles, um die Vergangenheit zu vergessen und in Vergessenheit geraten zu lassen. Ihr verstorbener Mann führte ein ausschweifendes, keinesfalls sündenfreies Leben, dessen Folge die uneheliche Tochter Regine ist.

Um den guten Namen der Familie alle Zeit strahlen zu lassen, hat Frau Alving alles Geld in ein Kinderasyl gesteckt. Dabei hilft ihr Pastor Manders, die sittenstrenge moralische Instanz des Ortes.

Doch die Vergangenheit lässt sich nicht einfach auslöschen, überall tauchen die alten „Gespenster“ wieder auf. Wer hilft der Wahrheit ans Licht. Und was hilft das?

Ein Kammerspiel über Kellerleichen und eine Inszenierung mit Gespür bis in die feinste Geste. Präzise und mit starker schauspielerischer Leistung.

Henrik Ibsen, einer der Väter der modernen Dramatik, hat mit „Gespenster“ die selbstzerstörerische Verlogenheit einer Familie beschrieben. Als er es 1881 veröffentlichte, erregte er einen Skandal. Seine Dramen beeinflussten eine ganze Generation von Dichtern, Philosophen und Politikern und machen ihn zu einem Autor von Weltrang. Die Aktualität seiner Stücke ist ungebrochen.


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