Theater

Geschlossene Gesellschaft


Was passiert nach dem Tod? Kommt man in den Himmel – in die Hölle, passiert nichts? Bestimmt jeder Mensch hat sich diese Frage schon einmal durch den Kopf gehen lassen. Ines, Garcin und Estelle haben Gewissheit. Nach ihrem Tod finden sie sich in der Hölle wieder, doch die Hölle ist ganz anders als sie es sich jemals vorgestellt hatten.

Ein höllisches Theaterstück von Jean-Paul Sartre
Anstatt Feuer, Eisenketten und Peitschen, erwartet sie eine viel schlimmere Strafe. Sie müssen zusammen, in einem Raum eingesperrt, die Ewigkeit ausharren. Eine milde Strafe für die Verbrechen, wegen welcher Ines, Garcin und Estelle in der Hölle gelandet sind - kann man zumindest am Anfang glauben.

Doch hier beginnt die Hölle. Unerfülltes Verlangen nachjeweils einer anderen Person (Ines verliebt sich in Estelle, die jedoch Garcin begehrt, der wiederum auf Ines ein Auge geworfen hat), dauerhafte Schuldzuweisungen der anderen, der Wunsch sich vor den anderen zu verschließen und doch kommen immer wieder die dunkelsten Geheimnisse ans Licht.

Keine Chance zu fliehen, sich vor den anderen zu schützen und da wird es ihnen klar. Sie sind ihre eigenen Richter und Henker.
Die Hölle für jede Person sind die zwei anderen.


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