Theater

Geschlossene Gesellschaft


Jean Paul Sartres Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft ging so weit, daß er den ihm zugedachten Nobelpreis nicht angenommen hat.

Drei einander unbekannte Menschen treffen sich nach ihrem Tod in einem Zimmer. Sie sind miteinander eingesperrt für die Ewigkeit. Obwohl sie sich sehr unterscheiden, werden sie sich gegenseitig zum Maßstab. Sie stoßen sich nacheinander in die Abgründe der eigenen Seele und entdecken dadurch die tatsächliche Hölle.

Ein Raum ohne Fenster, ohne Spiegel, ohne Bett, in dem das Licht ewig brennt. Ines, Gracin und Estelle schmoren in einer Hölle. Jeder von ihnen bedarf der Hilfe eines anderen, doch indem er sich diesem nähert, quält er den dritten. Erst als die drei sich ineinander spiegeln, werden sie zur Wahrheit vor sich selbst gezwungen. Ein Stück über das Wechselspiel von Macht, Gewalt, Liebe, Würde, Anerkennung und Vergebung.

In ungarischer Sprache


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