Kunstausstellung

Gerlinde Gregorits


Bestimmt haben die Einfachheit des Landlebens, die bäuerlichen Feldarbeiten und Feste, der in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts noch vorhandene Dorfzusammenhalt, die vor der Grundzusammenlegung noch bestehende Schönheit der Natur im Mittelburgenland und die mehrsprachige Umgebung, ihre Lebenseinstellungen tief geprägt, aber auch das Bedürfnis auszubrechen, sich für Neues und Unbekanntes zu interessieren, sich ständig Hürden zu suchen, sich Interessantes durch kreatives Schaffen zu suchen, zu organisieren und letztlich zu finden.

Der Mangel an kulturellem Angebot in dieser Lebensphase wird wohl das ganze Leben über gestillt werden müssen. Und doch damals schon ein lebensprägender Kunstunterricht bei Frau Professor Hilda Uccusics-Wiltschko.

Vielleicht erinnern sich sogar noch Schulkamaraden, wie lebenswichtig es immer schon für sie war zu zeichnen, auch heute noch kann sie sich oft besser konzentrieren, wenn sie einen Bleistift oder Filzstift, noch besser einen Pinsel, in der Hand hält: weniger um mitzuschreiben als zu kritzeln und zu skizzieren. Zeichen ist seit dieser Zeit für sie eine ganz besondere Art des Sehens.


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