Jazz · Klassik

Geri Schuller / Tobias Meissl


Geri Schuller

Solipsismus bezeichnet die These, dass wir nur Gewissheit über unser eigenes Ich haben können, außerhalb unseres eigenen Bewusstseins existieren nur Vorstellungen, Träume und Schatten. Was bisher als rein philosophisches Gedankenspiel galt, wird im Zeitalter der Selbstabschottung im virtuellen Raum zur realen, selbstgewählten Existenzform. Im Tanztheaterstück „Solipsist" werden Empfindungen von Verbundenheit und Isolation gegenübergestellt und in eine subtile Bewegungssprache übersetzt. (Pressetext)

Tobias Meissl

Der Wiener Vibraphonist und Komponist Tobias Meissl präsentiert im Rahmen seines Bachelorkonzertes eine Auswahl von Mitte 2018 und Anfang 2019 entstandenen Stücken für die klassische Nonett-Besetzung, ergänzt durch ihn selbst am Vibraphon. Die vorliegenden Stücke verbinden diverse formale Aspekte, wie den losen Umgang mit Reihenkonzepten, motivisch-thematische Entwicklung, Blues, fugisches Denken etc. sowie stilistische Elemente, wie verschiedene Farben und 'feels' mit der Spontaneität der Improvisation und der Freiheit zur Gestaltung im Moment.


Vergangene Termine