Literatur

Gerhard Pauza: Das Wasser war doch nicht zu tief


Pauza zeigt in diesem Roman eindrucksvoll auf, wie tragische Beziehungen enden können, wenn nicht Zuneigung und Liebe sondern überkommene konservativ-katholische Moralvorstellungen die Basis einer Ehe bilden sollen. Das funktioniert auf Dauer sicher nicht und endet oft in jenen Katastrophen mit Mord und Totschlag wie sie in den Varianten 1 und 2 beschrieben werden. Variante 3 enthält neben der Schilderung eines «klassischen Rosenkriegs» auch eine berührende Liebesgeschichte. In Variante 4 wird schließlich aufgezeigt, wie Trennung oder Scheidung im 21. Jahrhundert in würdevoller und wertschätzender Form zum Wohl aller Beteiligten gut gelingen kann.

Dr. Gerhard Pauza, geb. 22. 9. 1956 in Linz, Matura 1975, Studium (Deutsch, Geschichte) an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz sowie an der philosophisch-theologischen Hochschule Linz. Seit 1979 Lehrer an verschiedenen Linzer Schulen sowie Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, Lebens- und Sozialberater mit freier Praxis in Linz und Wien. Schriftstellerisch tätig seit 1979, Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien. Uraufführung des Einakters «Da Ferdl» - eine österreichische Realsatire - im Gusentheater Gallneukirchen.


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