Kunstausstellung

Gerhard Himmer, Claudia-Maria Luenig, Christoph Luger, Johannes Steidl


Das Traklhaus zeigt eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Palais Liechtenstein in Feldkirch, wo diese bereits jetzt, vom 16. Jänner bis 21. Februar zu sehen war.

Gerhard Himmer versteht seine Werke als Weiterführung konkreter Malerei; das bedeutet, sie bilden nichts ab, Farbe und Formen sind alleine Gegenstand dieser Bilder.
Auf den ersten, flüchtigen Blick wirken die Bilder beinahe monochrom. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man die feine Struktur, das Chaos auf der zuerst scheinbar perfekten Oberfläche. Durch den Einsatz von Terpentin auf dem noch feuchten Bild entstehen diese Rinnsale, die die Farbe wieder wegnehmen und so den gewünschten Effekt des Künstlers erzielen.

Claudia-Maria Luenig zeigt aus der Serie „Leibhäuser“ Collagen und Objekte aus gehäkeltem Gummi. Körper und Raum befinden sich in einer permanenten Beziehung zueinander. Körperbewusstsein und Grenzen zwischen Körper und Haut und Leib und Haus beschäftigen die Künstlerin. In den Leibhäusern wird die Haut zu einer Wand, einer undurchlässigen Grenze zwischen dem Ich und der Welt draußen.

Christoph Luger arbeitet ausschließlich mit und auf Papier. Er schafft vorwiegend Großformate (die sogar eine Länge bis zu zehn Meter annehmen können); trotzdem ist die Basis ausschließlich Papier. Schicht um Schicht setzt es der Künstler zusammen, verklebt es und fixiert es direkt an der Atelierwand. Erst wenn die aneinandergefügten Fragmente zu einem Bildträger gestaltet wurden, setzt der eigentliche Malprozess ein.

Johannes Steidl setzt in der hier gezeigten Serie „Birdly“ seine intensive Auseinandersetzung mit der Farbe schwarz oder anderen dunklen Hintergründen und mit, großen, oft schwarzen Vögeln – mehr oder weniger abstrahiert – fort. Die Technik der großformatigen Bilder ist Tempera und Tusche auf Leinwand.


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