Kunstausstellung

Gerhard Haderer - gezeichnete Menschen


Sein Name bürgt für Qualität – und das seit mittlerweile mehr als 30 Jahren. Das Greith-Haus-Team freut sich auf die bevorstehende Eröffnung der heurigen Sommerausstellung, zu der Gerhard Haderer persönlich anwesend sein wird.

Seit über 30 Jahren beglücken die Cartoons des genialen Zeichners aus Linz die Lachmuskeln ebenso wie die Hirnmuskeln. Nach dem Studium an der Fachschule für Gebrauchs- und Werbegrafik in Linz arbeitet Haderer zunächst als selbstständiger Grafiker, Zeichner und Illustrator für Werbeagenturen, bevor er 1984 zur satirischen Zeichnung wechselt. Seit 1985 arbeitet er als Karikaturist, seine Zeichnungen erscheinen regelmäßig in namhaften Zeitungen und Magazinen des deutschsprachigen Raumes. Im Greith-Haus ist nun eine umfassende Zusammenschau aus dem reichhaltigen und über Jahrzehnte entwickelten Werk Haderers zu sehen.

Gerhard Haderer, geboren 1951 in Leonding (OÖ), lebt in Linz. 1965 bis 1969 Studium an der Fachschule für Gebrauchs- und Werbegrafik in Linz. Zunächst selbstständiger Grafiker, Zeichner und Illustrator für Werbeagenturen, wechselt Haderer 1984 zur satirischen Zeichnung. Seit 1985 arbeitet er als Karikaturist. Seine Zeichnungen, zumeist mit »Hades« signiert, erscheinen regelmäßig in Zeitungen und Magazinen des deutschsprachigen Raumes: 1985 bis 2009 im »Profil«, von 1991 bis 2016 im »Stern«, ab 2017 in der Zeitschrift »News«, weiters in »Wiener«, »Geo«, »Trend« und »Oberösterreichische Nachrichten«. Von 1997 bis 2000 und dann wieder ab 2008 erscheint monatlich das Comicheft »MOFF.«, in dem Haderer das gesellschaftspolitische Zeitgeschehen persifliert. Außer für seine Zeichnungen ist Haderer international auch als Buchautor im Genre der Bild-erzählung (das in Österreich wenig beachtet wird) bekannt: Sein Cartoonband »Das Leben des Jesus« führt 2002 zu einer öffentlichen Diskussion über die Legitimität humoristischer Darstellungen religiöser Inhalte, Haderer wird 2005 in Athen wegen Blasphemie verurteilt, in zweiter Instanz jedoch freigesprochen.


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