Theater

Gepflegte Revolution


Dokumentarisches Theaterstück mit Film, Interviews und Live-Musik.

Drinnen leuchtet der Bildschirm blau.Draußen fährt ein Korridorzug mit 24-Stunden-Betreuer_innen über die geschlossene Grenze von Timișoara nach Wien.
Applaus für die „systemrelevanten Pflegekräfte“. Und jetzt, wenige Wochen später?

Die Märkte funktionieren, weil es davor und dahinter, darüber und darunter noch eine andere Logik gibt: Die Logik der Sorge ums Leben, der Aufmerksamkeit für menschliche Bedürfnisse. Ob bezahlt oder unbezahlt, unsichtbar unter dem Deckmantel der Liebe, oder hingenommen als transnationale Versorgungskette: Die Sorgearbeit ist immer da.

Das dokumentarische Theaterstück Gepflegte Revolution fragt nach der UnSichtbarkeit von Care-Arbeit, erzählt von Persönlicher Assistenz als Form des Widerstands und aktuellen migrantischen Arbeitskämpfen im Pflegebereich. Die Theatermacher_innen, die selbst im Care-Bereich arbeiten, verknüpfen Material österreichischer Amateurfilmerinnen aus dem Archiv des Filmmuseums Wien mit Interviews und Live-Musik.

Eine Produktion von Lia Sudermann
In Zusammenarbeit mit Elias Candolini Stabentheiner, Meera Theunert, Franz-Xaver Franz u.a.


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