Klassik

Georg Klimbacher, Bariton & Andreas Fröschl, Klavier


Franz Schubert - Winterreise
Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 911 (1827)

Georg Klimbacher, Bariton
Andreas Fröschl, Klavier

Franz Schuberts Winterreise ist ein Meisterwerk der Romantik und stellt einen Höhepunkt deutscher Liedkunst dar. Schubert vollendete diesen Liederzyklus im Jahr 1827, einem Jahr vor seinem Tod. Die 24 vertonten Gedichte von Wilhelm Müller beschreiben den Weg eines Wanderers durch den Winter, wobei der Winter im Sinne der Romantik metaphorisch für den Lebensabend gesehen werden kann. Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus lässt Schubert diese melancholische Reise beginnen, die im Fortschreiten an Schwermütigkeit und Trübseligkeit gewinnt und im einzigartigen Umgang des Komponisten mit der gefühlsbetonten Vereinigung von Wort und Musik berührt.

Georg Klimbacher begann seine musikalische Ausbildung in Kärnten und an der Grazer Kunstuniversität, wo er neben Gesang auch ein Klavier- und Musikpädagogikstudium belegte, das Masterstudium für Lied und Oratorium absolvierte er bei KS Robert Holl, das für Musikdramatische Darstellung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
2015 gewann der Bariton den 1. Preis beim Liedwettbewerb der Petyrek-Lang-Stiftung 2015, sein mit dem Pianisten Andreas Fröschl produziertes Album #talesoflove wurde 2016 mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichnet.

Die Interpretation von Schumanns Dichterliebe wurde von der Presse besonders positiv aufgenommen: Klimbacher is fully at home in leisurely paced Dichterliebe (Opera Now Magazine); Klimbacher und der kongeniale Klavierpartner Andreas Fröschl machen den berühmtesten Liebesbeweis der Musikgeschichte zu einem neuen Klanggeschenk (Wiener Zeitung).

In der Saison 2019/20 ist Georg Klimbacher u.a. beim Gstaad Menuhin Festival (CH), dem Internationalen Lied Festival Zeist (NL), beim Kypria International Festival (CYP), im Wiener Konzerthaus sowie beim Festival Wien Modern zu erleben.

Andreas Fröschl ist einer der vielseitigsten jungen Pianisten seiner Generation. Neben seiner umfangreichen solistischen Konzerttätigkeit ist er ein gefragter Liedbegleiter und wurde mehrfach für seine kammermusikalischen Fähigkeiten ausgezeichnet. So gewann er u.a. beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2014 nicht nur den Preis für den besten Liedbegleiter, sondern konnte sich zusammen mit der Sopranistin Theresa Dax auch den Preis für das beste Lied-Duo sichern. 2011 erhielt er beim Josef-Windisch-Kammermusikwettbewerb Wien auch als Pianist des Ariodante Trios einen 1. Preis.

Andreas Fröschl wurde 1988 in München geboren, wuchs in Landshut auf und lebt seit 2008 in Wien. Er studierte an der MDW bei Oleg Maisenberg, Stefan Arnold, David Lutz und Charles Spencer und schloss sowohl Konzertfach Klavier als auch Klavier-Vokalbegleitung mit Auszeichnung ab. Neben zahlreichen Recital-Programmen in den letzten Jahren gilt seine große Leidenschaft dem Lied-Genre.
2013 gab Andreas Fröschl als Solist sein Debut im Wiener Musikverein, 2014 als Liedbegleiter im Wiener Konzerthaus.


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